Ein Carverbot ist realistisch»


Tourismusexperte Widar von Arx hält das Metro-Projekt für eine Chance, das Carproblem zu lösen. Allerdings bezweifelt er, dass die Politik den Willen dazu aufbringt.  Quelle

Um das Metro-Projekt – eine U-Bahn vom Schwanenplatz bis zum Metro-Parkhaus Reussegg – umzusetzen, braucht es laut den privaten Initianten als flankierende Massnahme für den Carverkehr ein Reisebusreglement. Das Reglement soll von der Stadt erlassen werden und die Zufahrten der Reisecars ins Zentrum regeln. Nur noch Cars zu Hotels dürften demnach in die Stadt fahren. Alle anderen (gemäss groben Schätzungen etwa 56’000 pro Jahr) müssten im Parkhaus Ibach parkieren, und die Touristen müssten von dort via Metro in die Stadt fahren. Dafür könnten sämtliche Carparkplätze aufgehoben und anders genutzt werden.on Arx, Leiter Competence Center Mobilität am Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern, hält ein solches Reisebusreglement in der Stadt Luzern für realistisch. «In Amsterdam oder in engen italienischen Städten ist das auch streng umgesetzt», sagt er im Interview mit unserer Zeitung. «Die Schweizer Städte behandeln den Reisecar bisher als Stiefkind.»Obwohl von Arx Vorteile in einer Metro sieht, gibt er dem Projekt Parkhaus Musegg die besseren Chancen, realisiert zu werden. «Mir scheint dieses Projekt sowohl baulich als auch betrieblich deutlich besser.»

 

Altstadt: Erneut zwei Einbrüche


Gleich zwei Geschäfte wurden in der Nacht auf gestern von Dieben heimgesucht. Obwohl sie dabei ertappt wurden, fehlt von den Tätern jede Spur.Quelle

Die Einbruchserie in der Altstadt reisst nicht ab. Nachdem in den vergangenen Wochen die Geschäfte Max Mara und Vivace ausgeraubt wurden, hat es in der Nacht auf gestern das Geschäft Bijou les Boutiques an der Kapellgasse und das Modehaus Esprit beim Kornmarkt getroffen. Die Luzerner Polizei bestätigt die nächtlichen Einbrüche und erklärt, dass die Ermittlungen nach der Täterschaft laufen. Im Vergleich zu den früheren Fällen sind die betroffenen Geschäfte dieses Mal glimpflich davongekommen. Ausser sehr geringen Mengen an Bargeld und einer kaputten Tür ist in der Boutique Bijou kein Schaden entstanden, erklärt eine Mitarbeiterin auf Anfrage. Auf frischer Tat ertappt Gleiches gilt für das Modehaus Esprit. Im Gegensatz zur Boutique Bijou wurden die Täter beim Esprit auf frischer Tat ertappt. Laut Polizeisprecher Simon Kopp sind die Einbrecher kurz nach 22 Uhr von Passanten gesichtet worden und anschliessend zu Fuss und ohne Diebesgut «in alle Richtungen» geflüchtet. «Wir haben versucht, mit dem Polizeihund und zugezogenen Patrouillen den Spuren der beiden Täter zu folgen», so Kopp – jedoch ohne Erfolg.