Abschied von Multikulti


Abschied von Multikulti

Abschied von Multikulti

Mit einer dauerhaften sozialen Randständigkeit geht eine hohe Kriminalitätsbelastung einher, die bei Jugendlichen aus dem türkischen Raum besonders auffällig ist. Hier stehen nicht nur Polizei und Justiz und Schulen sondern die Gesellschaft als Ganzes vor einer großen Herausforderung. S.13

Arbeitslosenquoten

Niedrige Schulabschlüsse erschweren den Weg in die Berufsbildung, fehlende Berufsausbildung weist den Weg in die Arbeitslosigkeit: Von allen in Berlin verfügten im Jahr 2002 rund 42 % über keine abgeschlossene Berufsausbildung, bei den Arbeitslosen mit Ausländischer Staatszugehörigkeit lag der Anteil hingegen bei 77,2% Bei den türkischstämmigen Arbeitslosen in Berlin verfügten 90% über keinen Berufsabschluss. S.162

     Sozialhilfe als rentenähnliche Dauerleistung

In Berlin bezogen 2004 rund 74.000 Bewohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit Sozialhilfe, das entspricht einem Anteil von 26,9% gegenüber 8,1% der Gesamtbevölkerung. Hinzu kommt die Anwendung für insgesamt 12.700 Asylbewerber, abgelehnte Bewerber, die zur Ausreise verpflichtet sind, und Bürgerkriegsflüchtlinge, die Zahlen nach dem Asylbewerberleistungen erhalten 2004, rund 103.2 Mill Euro. S.166

In den ethnischen Kolonialen fehlen positive Vorbilder im Alltag: Dies hat Konsequenzen für die Integration und die Leistungsbereitschaft. Warum sollen die Kinder und Jugendlichen hier Anstrengungen unternehmen?  S.170

Es wird geprügelten aber nicht erzogen. Mit zunehmendem sozialem Verfall nimmt die Gewalttätigkeit massiv zu. Die Jugendlichen sind nicht nur verbal aggressiv, sondern häufig in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt. Meistens sind ihre Väter arbeitslos und die väterliche Autorität, die früher wenigstens noch pro forma bestand und der Familie finanzielle Sicherheit gab.S.189

Da die Migranten einen Großteil der Neuköllner Bevölkerung ausmachen und die Integration in die deutsche Gesellschaft auf breiter Front misslungen ist, bildet sich immer stärkere eine Parallelgesellschaft heraus. In dieser Parallelgesellschaft gelten zum Teil andere Werte und Normen als in der herkömmlichen deutschen Gesellschaft S.190

Das Schulschwänzen wird von Autorität geprägt, stark konservative muslimische Eltern häufig geduldet, das die Eltern den demokratischen Einfluss der deutschen Lehrer auf ihre Kinder fürchten .S.190

Rund 60% der Ehen türkischer Staatsbürger in Deutschland werden nach Einschätzung von Fachleuten mit einem Partner oder einer Partnerin aus der Türkei geschlossen. Hier findet ein entscheidender Prozess zu Auffüllung der ethnischen Kolonien statt. S.192

Heiratsmigranten

Der Familiennachzug im Allgemeinen und der Nachzug von Ehepartner im Besonderen stellt einen der hauptsächlichen Ursachen für die ungesteuerte und damit für die Zuwanderung Nichtqualifizierter dar. S.193

Durch die Verheiratung Einens Sohnes mit einer Cousine aus der Türkei wollen die Eltern ihre Verwandtschaft in der Türkei unterstützen. Die These heißt; wenn ihre Verwandten nicht legal nach Deutschland einreisen dürfen, dann sorgen wir dafür, dass sie im Rahmen der Eheschließung nach Deutschland kommen können. S.195

Die Interviewpartner argumentieren bei der Brautwerbung mit weiteren gut funktionierenden sozialen Scherings System in Deutschland, wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe, die in dieser Form in der Türkei nicht existieren. Topak zitiert einen Interviewpartner der die Argumentation prägnant wiedergibt“ Wir wollten eine Frau aus der Türkei holen. Dann hat der Vater gefragt, ne was machst ich Beruflich und so. Ich habe dann gesagt, momentan bin ich arbeitslos oder so, Ja dann hat er gesagt, wie hast du das Auto gekauft, ich bekomme Arbeitslosen Geld und später Sozialhilfe. S.196

Motive für die Brautwahl aus der Türkei; Türkisch stämmige Männer aus Deutschland orientieren sich vorwiegend an Frauen aus ländlichen türkischen Regionen, und nicht an Frauen in Deutschland weil sie nicht angekränkelt sind vom westlichen Geist von Vorstellungen westlicher Lebensweise und dem Wunsch nach Gleichberechtigung. Der Hauptgrund für die Orientierung in der Türkei von den Männern besteht darin, dass sie das Verhalten der türkischen Mädchen in Deutschland unehrenhaft finden   S.197

Ethnische Kolonien, Gewalt und Kriminalität

In ethnischen Kolonien leben überwiegend Menschen, die sozial schwachen Schichten zugerechnet werden können. Neben  überdurchschnittlicher Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen, hoher Arbeitslosigkeit und andere Indikatoren ist unter anderem eine hohe Gewaltkriminalität und Kriminalbelastung festzustellen.  In einer Studie für die WHO wurden für das Ruhrgebiet und die Stadt Essen nachgewiesen, dass die Konzentration von Armut und Gewaltkriminalität in einem Verhältnis seht. S.204

Über die Abschottung besonders nach Gewalttätigkeiten innerhalb türkischer Gruppen berichtet ein Berliner Oberstaatsanwalt, zuständig für die Jugendgruppengewalt“ Zum Beispiel passiert es, dass man sich in bestimmen türkischen Kreisen untereinander über das Vorgefahrene außergerichtlich einigt. Dann machen die alle dicht, dann wird blockiert und die deutsche Justiz ist Außen vor. Ich habe also in dieser Gemeinschafft nicht das Gefühl, das sie hier leben. S208

Die Untersuchungen kommen unter anderem zu folgendem Schluss.

Bei Jugendlichen ausländischer Herkunft- insbesondere bei Türken ist eine deutliche stärkere Gewaltbelastung gegeben-sowohl aus der Sicht der Täter als auch der Sicht der Opfer. Auch aus der Opfer Perspektive stehen türkische Jugendliche an der Spitze der Gewaltskala. Selbst junge Türken geben Landsleuten überdurchschnittliche oft als Täter an. Die Ursache der höheren Gewaltbelastung lassen sich nicht auf die häufige schwierigere soziale Lage reduzieren. S.217

Die Autoren messen gewaltlegitimierter Männlichkeitsnormen im Rahmen einer „Kultur der Ehre“ bei jugendlichen türkischer Herkunft die höchste. S.219

 Während eingebürgerte männliche Jugendliche ehemals türkischer Nationalität kein signifikantes höheres Gewaltbreitschaf aufweisen, findet sich bei nicht eingebürgerten türkischen Jugendlichen ebenso wie bei den Jugendlichen aus dem ehemaligen Jugoslawien und in der Gruppe der andere Ausländer eine deutliche errötete Gewaltdelinquenz. S.120

Das Verständnis von Eher im traditionell türkischem islamischen Raum ist eine der wesentlichen Ursachen für das hohe Gewaltpotential der aus den ländlichen Räumen und den Großstädten der Türkei. S.121

Muslimische Jugendliche erleben wesentlich häufiger als andere innere familiäre Gewalt. Gewalt hat als Mittel der Erziehung einen hohen Stellewert. S.223

Neben der allgemein hohen Gewaltbereitschaft unter türkischstämmigen Zuwandere muss von einer ausserwöhnliche hohen Gewaltrate gegen Frauen ausgegangen werden. S.243

Im schulischen Alltag sind die Lehrkräfte allerdings in vielen Fällen mit besonderes aggressiven auftreten Kindern mit Islamischen Hinterer Grund konfrontiert S.302

Die Tendenz, das Gewaltpotenzial unter den türkischen und libanesischen Zuwanderungsgruppen kleinzureden, ist weit verbreitet. S.331

Mit Hilfe eines entgrenzten Rassismus-Begriffs wurde jede politische Bestrebung, den Zugang von Ausländern zu bremsen oder eine verbesserte Integration zu erreichen, als Ausdruck von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gebrandmarkt. So  wir die fehlende Anerkennung des türkischen als offizielle Sprache in Deutschland als Ausdruck eines implizierten Sprachrassismus bezeichnet. Folgt man der einschlägigen Literatur ist der Gebrauch des Bergriffes Ausländer Breits Ausdruck rassistischen Denkens.  S. 334

Selbstverständlich darf ein Demokrat der Auffassung sein, es leben zu viele Ausländer in seinem Land. Wer dies als Vorstufe von Gewalt gegen Fremde einordnet, betreibt eine Willkürliche Einschränkung des Demokratischen Meinungsspektrums. S. 336

Vor diesem Hintergrund kann es auch nicht verwundern, dass die Autoren zu dem Ergebnis kommen, das Islamophobie  keineswegs eine Einstellung ist, sondern dass auch Personen aus der rechten politischen Lager zu finden ist, sondern dass auch Personen aus der politischen Mitte oder mit Linker Orientierung nicht frei sind von solche Abwehrhaltungen. S. 337

Während bei den türkischen Staatsangehörigen das Abstammungsprinzip ohne Debatte als Selbstverständlich hingenommen wird, wird es im deutschen Fall als typisch für deutsche Rückständigkeit und zur Ursache des Bösen erklärt. S 353

In den Niederlanden wurde mehr als ein Jahr vor der Ermordung Theo von Goghs der Zusammenbruch des multikulturellen Konsenses in der Öffentlichkeit diagnostiziert. S.377

In Australien ist seit Mitte der 90er Jahren eine radikale Umsteuerung in der Einwanderung und Integrationspolitik, und das heißt ebenfalls eine klare Abkehr vom Multikulturalismus, zu konstanieren. Anstelle der Betonung sozialer und kultureller Rechte für einzelne Bevölkerungsgruppen wurde die Nationale Einheit und der Zusammenhalt in den Mittelpunkt der Regierungspolitik gestellt .S.378

Als hätten die türkischen Jungen ein Recht auf aggressives Benehmen. Da steckt ein sehr seltsamer Männerbund dahinter. Türkische Jungen, das bestätigen einem alle Lehrer, haben ein Gewaltproblem. Ihre Hilflosigkeit, hier nicht anzukommen, kompensieren sie mit Aggressiven, mit fäkal Sprache, mit Abwertung des anderen Geschlechts, mit Abwertung der Deutschen. Was guckst du? Das ist die Haltung. Man hilft ihnen nicht da heraus, indem man das verteidigt. S. 387

Gelingt es nicht, diejenigen, die sich als Asylbewerber zu Unrecht auf das Asylrecht berufen, und diejenigen, die überhaupt kein Asylantrag stellen, tatsächlich wieder zu Ausreise zu bringen, bleibt das Tor zu einer ungesteuerten Zuwanderung weiterhin geöffnet. Die  damit verbundenen Belastungen der Kantone über die gezahlten Sozialleistungen und die Kriminalitätsbelastung werden auf diese Weise ebenso bestehen bleiben wie die Verfestigung ethnischer abgeschotteten Subkulturen. S.450.

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Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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