Nicolas Sarkozy will weniger Ausländern


Der französische Präsident Nicolas Sarkozy verspricht bei einer Wiederwahl die Zuwanderung von Ausländern zu erschweren. Zudem kündigte er an, eine neue Nahost-Friedensinitiative starten zu wollen.Quelle

Das wollen wir auch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy hat am Dienstagabend im Fernsehen eine Reihe von Fehlern in seiner Amtszeit eingeräumt. Für den Fall seiner Wiederwahl kündigte der Präsident eine strengere Einwanderungspolitik und Steuern für Grossunternehmen an. Der sozialistische Präsidentschaftskandidat François Hollande, der in Umfragen führt, sprach von einer «persönlichen Rechtfertigungssendung». In einem teilweise sehr persönlichen Bekenntnis gab Sarkozy im Fernsehsender France 2 zu, dass er im Falle eines weiteren Wahlsieges nicht mehr im Pariser Luxusrestaurant Fouquet’s feiern werde. «Ich habe eine sehr zweischneidige Erinnerung daran: zum einen die riesige Freude, gewählt worden zu sein, und zum anderen das Zerbrechen meiner Familie.» Sarkozys zweite Frau Cécilia trennte sich kurz nach der Wahl 2007 von dem heute 57-Jährigen. Im Fall seiner Wiederwahl werde er mit seiner dritten Frau Carla Bruni, seinen Kindern «und vielleicht einigen Freunden» feiern: «Diesmal habe ich eine Familie, eine solide Familie.» Der Präsident räumte auch ein, dass die Ferien direkt nach seinem Wahlsieg auf der Luxusyacht des Unternehmers Vincent Bolloré ein Fehler gewesen sei. Der Versuch, seinem Sohn Jean einen Spitzenposten in der Verwaltung des Pariser Geschäftsviertels La Défense zu verschaffen, sei ebenfalls falsch gewesen. Es gebe keinen Grund, sein Privatleben so auszubreiten, kritisierte Hollande am Mittwoch im Radiosender Europe 1 den dreistündigen Fernsehauftritt. «Die Franzosen wollen, dass man von ihnen spricht und nicht nur von dem, der ihr nächster Präsident sein will.» Der frühere sozialistische Parteichef warf Sarkozy vor, mit seinen Steuerplänen für die Spitzenunternehmen des Landes zu spät zu kommen. «Die guten Ideen muss man am Anfang der Amtszeit haben, nicht am Ende.» Grosse Unternehmen wie der Ölkonzern Total zahlen in Frankreich kaum Steuern, was von der linksgerichteten Opposition regelmässig kritisiert wird. Direkter Kritik der Sozialisten sah sich Sarkozy am Dienstagabend ausgesetzt, als er zum Abschluss der Sendung «Les paroles et les actes» rund eine dreiviertel Stunde lang mit dem früheren sozialistischen Regierungschef Laurent Fabius debattierte. Dabei warf der 65-Jährige dem Präsidenten vor, bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit versagt zu haben. Auch die Kaufkraft der Franzosen habe sich nicht verbessert, obwohl Sarkozy als «Präsident der Kaufkraft» angetreten sei. Für den Fall seiner Wiederwahl kündigte Sarkozy auch eine noch härtere Gangart in der Einwanderungspolitik an. Die Zahl der Einwanderer solle nahezu halbiert werden. «Es gibt zu viele Ausländer auf unserem Gebiet», sagte der konservative Staatschef, dessen Vater einst aus Ungarn nach Frankreich eingewandert war. Es sei «offensichtlich», dass der Präsident sich damit an die Wählerschaft der rechtsextremen Front National (FN) richte, kritisierte FN-Vize Louis Aliot am Mittwoch.

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