Gewalt-Rapper muss draussen bleiben


Nachdem Kriens und die Polizei den Druck erhöht haben, sagt der Club Imperio das Konzert von Haftbefehl ab. Der Veranstalter gibt nicht auf. Am 17. März findet im Krienser Klub Imperio kein Konzert des umstrittenen deutschen Rappers Haftbefehl statt. Imperio-Geschäftsführer Marcio Pessoa sagt gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung: «Ja, das Konzert von Haftbefehl ist Geschichte.» Quelle

 

Das Konzert des 26-jährigen Deutschen mit kurdischen Wurzeln wäre das einzige in der Schweiz gewesen. Haftbefehl steht mit seinen Songs in der deutschen Hitparade. Seine Texte aber sind voller Brutalität, und an Konzerten kommt es öfters zu Schlägereien. Auch selber schlägt er mal zu – etwa am Konzert in Zürich im letzten Herbst. Die Krienser Behörden suchten deshalb das Gespräch mit den Clubbetreibern und dem Fremdveranstalter – zusammen mit Vertretern der Luzerner Polizei und der Gastgewerbe- und Gewerbepolizei. Am runden Tisch kamen die Parteien zum Schluss, dass ein Konzert keine gute Idee sei. Marco Helfenstein von der Luzerner Agentur Urban Events, der Veranstalterin des Konzerts, beurteilt den runden Tisch anders. «Die Behörden haben grossen Druck auf die Lokalbetreiber ausgeübt. Sie wollten das Konzert um jeden Preis verhindern.» Unter anderem sei gedroht worden, die Betriebsbewilligung zu entziehen. Nun ist er auf der Suche nach einem Ersatzlokal.

Ein weiteres Lokal das nachgeben musste.

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Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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