Fakel Umzug hat Hombrechtikon aufgeschreckt


Ein Neonazi-Umzug hat Hombrechtikon aufgeschreckt. Jetzt will die Zürcher Gemeinde den Vorfall untersuchen. An einen Rückfall in alte Zeiten glauben die Verantwortlichen nicht.Quelle

In Hombrechtikon ist die Hölle los. Seit 20 Minuten enthüllte, dass am Montagabend in Hombrechtikon ein Neonazi-Fackelzug stattgefunden hat, sind die Telefonleitungen der Gemeindeverwaltung überlastet und die gewünschten Personen nur schwer erreichbar. Nun hat der Gemeinderat eine Pressemitteilung versandt: Er bekräftigt darin noch einmal, dass er bis gestern keine Kenntnis vom Vorfall hatte. Auch Reklamationen oder Schadensmeldungen seien nicht eingegangen.  Der Neonazi-Fackelzug aus einer anderen Perspektive.  Doch die Ereignisse bleiben nicht ohne Folgen. Der Gemeinderat klärt, inwiefern «der Fackelzug allfällig gegen bestehendes Recht verstossen hat». Eine Bewilligung sei auf jeden Fall nicht erteilt worden, rechtliche Schritte behalte man sich vor. Weitere Auskünfte will weder der Gemeindeschreiber noch der –präsident erteilen. Gestern waren die Verantwortlichen noch redseliger: Warum die Neonazis ausgerechnet nach Hombrechtikon gekommen seien, könne er sich nicht erklären, sagte Gemeindepräsident Max Baur auf Anfrage. «Wir hatten früher mal Probleme mit jungen Neonazis», so Baur.  In der Tat geben Neonazis in Hombrechtikon nicht zum ersten Mal zu reden. So versammelten sich an der traditionellen Chilbi jahrelang Rechtsextreme im Festzelt, einige reisten gar aus Deutschland an. Schlägereien und Unruhen waren die Folge. Im Juni 2010 wurden zudem vier Mitglieder einer Band wegen Rassendiskriminierung und weiteren Vergehen verurteilt. Der Sänger stammte aus Hombrechtikon, der Schlagzeuger aus dem benachbarten Wolfhausen. Gemäss Gemeindepräsident Baur hat sich das Problem mittlerweile entschärft – bis vergangenen Montag. Nun hofft er, dass sich eine solche Aktion nicht wiederholt. Wie Rechtextremismus-Experte Hans Stutz sagt, bleibt dies womöglich ein frommer Wunsch: «Dieser Fackelzug deutet jedenfalls darauf hin, dass es im grösseren Umkreis von Hombrechtikon wieder eine grössere, aktive rechtsextreme Szene gibt.»

Die Angst muss Riesen Gross sein. Doch da der Ruhige Fackelzug sowieso keine Bewilligung erhalten hätte, machen sie es halt ohne. Die Politiker haben die Situation nicht begriffen, besser kontrolliert zulassen als, alles verbieten was mit der Meinungsfreiheit zu tun hat und das war der Umzug. Lernt mit politisch Rechten Gruppierungen zu leben, man kann auch nicht die SVP verbieten.     

Bruderschaft 1291

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