Zuger Jugendliche trinken zu viel Alkoho


Trotz präventiven Massnahmen hat der Kanton Zug ein Problem beim Alkoholkonsum von Jugendlichen. Jüngste Umfragen zeigen, dass jeder dritte 15-jährige Bursche und jedes fünfte Mädchen in diesem Alter mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken.Quelle

In Sachen Alkoholprävention hat der Kanton Zug in den vergangenen Jahren vieles erreicht. Vieles bleibt aber noch immer zu tun. Dies wurde am Mittwoch klar, als der Kantonale Alkohol- Aktionsplan für die Jahre 2012-2018 (KAAP) vorgestellt wurde. Der KAAP legt den Fokus auf die Daueraufgaben «Stärkung des Jugendschutzes» und «Zusammenarbeit und Synergiebildung mit Akteurinnen und Akteuren der Alkoholprävention», wie Gesundheitsdirektor Joachim Eder (FDP) vor den Medien ausführte. Themenschwerpunkte sind das Verringern des Rauschtrinkens und des chronischen Überkonsums. Und auch die Senkung des Alkoholkonsums in speziellen Situationen (Fahrzeuglenken, Arbeit, Schwangerschaft und dergleichen) erhält ein grosses Gewicht. Wie beim ersten KAAP 2006-2011 sind die Gemeinden massgeblich beteiligt. Beim neuen KAAP sollen noch verstärkt Jugendliche und andere Zielgruppen miteinbezogen werden.

Erheblicher Alkoholkonsum bei Jugendlichen
Dass gerade bei der Alkoholprävention bei Jugendlichen noch immer grosse Anstrengungen nötig sind, zeigen die Ergebnisse von zwei Umfragen bei 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern, die am Mittwoch in Zug ebenfalls vorgestellt wurde. 2010 wurden im Kanton Zug 1115 Jugendliche befragt, in der ganzen Schweiz waren es 10’123. Gemäss Umfragen trinken im Kanton Zug jeder dritte 15-jährige Bursche und jedes fünfte gleichaltrige Mädchen mindestens einmal pro Woche Alkohol. In der Schweiz insgesamt sind es jeder vierte Bursche und jedes achte Mädchen. Bei den 13-Jährigen waren es immerhin 7,8 Prozent Burschen (Schweiz: 8,1 Prozent) und 3,1 Prozent der Mädchen (Schweiz: 4,5 Prozent). Schon mindestens zweimal im Leben betrunken waren im Kanton Zug 38,6 Prozent der 15-jährigen Burschen und 22,9 Prozent der gleichaltrigen Mädchen. Schweizweit waren es 27,4 Prozent der Burschen und 21,2 Prozent der Mädchen. Bei den 13-Jährigen waren es 6,9 Prozent der Burschen und 4,6 Prozent der Mädchen im Kanton beziehungsweise 7,1 Prozent und 5,7 Prozent in der Schweiz.

Leider trinken sie nicht nur zu viel, sondern auch viel zu früh. Ein Sozialgetränk eben. Ohne Alk kein sozialer Kontakt, so scheint mir.

 

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Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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