Private sollen Asylanten aufnehmen


Jetzt schalten sich die Luzerner Landeskirchen in den Streit um Asylzentren ein: Sie fordern Gemeinden und Private auf, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.Quelle

Der Kanton Luzern muss immer mehr Asylbewerber aus Nordafrika aufnehmen, doch niemand will sie. So kämpfen etwa Bewohner der Gemeinde Fischbach vehement gegen das geplante Asylzentrum. Nun ist es raus: Die ­Zivilschutzanlage, die ab Januar 2012 Platz für hundert Asylsuchende bieten soll, ist in der Stadt Luzern. Die Stadt bestätigte gegenüber «Schweiz aktuell» entsprechende Gespräche mit der Kantonsregierung. Allerdings müssen nun noch Details geklärt und die Direktbetroffenen informiert werden. Aus diesem Grund äussere man sich jetzt noch nicht zur entsprechenden Umnutzung der Zivilschutzanlage. Am Montag hatte Regierungsrat Guido Graf bekannt gegeben, dass eine noch nicht genannte Luzerner Gemeinde hundert Asylbewerber aufnehmen werde. Dieses Verhalten stösst bei den Luzerner Landeskirchen auf heftige Kritik. «Es kann nicht sein, dass Asylsuchende wie heisse Kartoffeln um­hergereicht werden», sagt Hugo Fuchs, Präsident der Kommission der Luzerner Landes­kirchen für Asyl- und Flüchtlingsfragen.Diese forderte deshalb gestern in einer Mitteilung Gemeinden, Private und auch kirchliche Institutionen dazu auf, freie Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. «Die Leute blenden aus, dass die grosse Mehrheit der Asylsuchenden sich korrekt verhält», so Fuchs. Beim Kanton nimmt man den Appell erfreut zur Kenntnis, wie Sozialdirektor Guido Graf gestern auf Anfrage von 20 Minuten. «Wir benötigen dringend Zimmer, Wohnungen oder Gebäude mit Platz bis zu 40 Personen», so Graf. Der Wohnraum könne bei der Dienststelle Soziales und ­Gesellschaft oder der Caritas Luzern gemeldet werden.

Super Idee, wer so einen beherbergen will, soll sich beim Kanton melden. Es ist wie auf einer Auktion man sucht sich einen der Passt. Vielleicht bekommt man einen Katalog um den Passenden auszusuchen. 

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6 thoughts on “Private sollen Asylanten aufnehmen

  1. Genau, wo liegt das Problem? Wenn nur jeder dritte Wähler der Grünen und der SP ein Asylbewerber aufnehmen würde wäre schon viel erreicht. Soweit kommt es aber nicht weil auch Grüne/SP Wähler genau wissen um wen es sich bei diesen angeblichen Flüchtlingen handelt. Darum überlässt man die Kosten und die negativen Auswirkungen wie Kriminalität doch lieber weiterhin den Bürgern, auch wenn die das gar nicht wollen. Wichtig scheint den Heuchler-Gutmenschen nur zu sein, ihr Gewissen reinzuhalten, auch wenn das auf Kosten anderer geht.

    1. Eben sobald es die Linken Politiker selber betrifft, ist es ihnen auch nicht mehr gleichgültig wer ihre Nahbaren werden.

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