Gemeinden haben die Errichtung von Asylzentren auf ihrem Gebiet zu dulden


Dieser Entscheid der Regierung kommt im betroffenen Fischbach nicht gut an. Der Kanton Luzern kann Asylzentren auch gegen den Willen der Standortgemeinden realisieren. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss von SVP-Kantonsrat Christian Graber. Quelle

Dieser ist mit der Antwort alles ­andere als zufrieden. «Die Gemeinden kennen die lokalen Verhältnisse am besten und können einschätzen, was es verträgt und was nicht.» So sei etwa die betroffene Gemeinde Fischbach, wo der Kanton ein neues Asylzentrum plant, mit 700 Einwohnern zu klein, um 55 Asylbewerber aufzunehmen.  Das Bürgerheim von Fischbach.  In Fischbach reagiert man enttäuscht auf den Entscheid. «Auf Bundesebene überträgt man das Problem der Unterbringung auf die Kantone und von dort auf die Gemeinden – wir haben das Pech, das letzte Glied der Reihe zu sein», sagt Sozialvorsteher Markus Maurer. Man sei vom Kanton vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Er befürchtet deshalb, dass das kleine Dorf bei all­fälligen Problemen mit den Asylsuchenden ebenso allein gelassen würde. Ludwig Peyer, Geschäftsführer des Verbands der Luzerner Gemeinden, wünscht sich, dass der Kanton die Gemeinden stärker einbezieht. «Das darf aber nicht so weit gehen, dass es deren Zustimmung bedarf – sonst können bald nirgendwo mehr Asylzentren eingerichtet werden», so Peyer.

Leider hat die Gemeinde es so hinzunehmen.

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6 thoughts on “Gemeinden haben die Errichtung von Asylzentren auf ihrem Gebiet zu dulden

  1. Ich habe leider das Gefühl, dass zuerst was Schreckliches passieren muss, damit überhaupt was ins Rollen gelangt.
    Leider wider der Widerstand von der Bevölkerung nicht ausreichen!
    Es muss ein Widerstand über die Gemeinde hinaus geben…
    Wir müssen endlich klare Zeichen setzen!

    1. Ich befürchte dass nichts geschieht. Stillschweigen und runterschlucken heisst die Devise in den Gemeinden. Die Demos haben nichts gebracht. Die ganze Schweizer Bevölkerung muss unbedingt die SVP wählen oder Mietglied werden, sonst ist alles vorbei. Dan haben wir zustände wie in Deutschland. Ok hat auch sein gutes, es spielt uns in die Hände, der Zulauf wird immer grösser.

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