Das dumpfe Gefühl der Angst


Viel ist derzeit von gewalttätigen Jugendlichen die Rede. Das sorgt für Angst. Diese hat aber viel damit zu tun, wie sich die Gesellschaft im öffentlichen Raum verhält.Quelle

Es ist Nacht. In der Unterführung beim Zürcher Bahnhof Wollishofen gehen drei Jugendliche, der eine trägt einen Ghettoblaster auf den Schultern, ohrenbetäubend laute Musik dröhnt. Zwei Polizisten folgen den drei Burschen zögerlich, sie wirken verunsichert. Einer der jungen Männer bleibt etwas zurück, einer der Polizisten nähert sich ihm und fragt schüchtern, ob er seinen Kollegen nicht bitten könne, die Musik etwas leiser zu stellen. O. k., sagt der Angesprochene und schliesst wieder zu seinen Kollegen auf. Das Alphatierchen, das den Ghettoblaster trägt, spürt die Angst der Beamten. «Die Musik leiser stellen? Eh Mann, kein Problem!» Er lacht, bläht seine Brust und stolziert weiter.

Das primäre Problem in unserer Gesellschaft sehe ich in der Kindererziehung. Gewalt zu Hause reflektiert Gewalt nach draussen. Auch wenn es den einzelnen Eltern schwerfällt ihre Einstellung und Ideologien für sich zu behalten, ist es zwingend dem Kind gegenüber die guten Eigenschaften zu wahren. Doch weit gefehlt, die Eltern trichtern ihrem Kinde ihre Wertvorstellungen ein, auch wen sie nicht unbedingt der Norm unserer Gesellschaft entsprechen. Somit hat das Kind keine Möglichkeit seinen Weg alleine zu gehen. Um zu entscheiden was gut oder schlecht ist. Ein Beispiel; sind die Eltern aus der Kirche ausgetreten, sollte man das dem Kind nicht unbedingt erzählen. Das zu erziehende sollte selber versuchen sich zu entscheiden, oder seinen eigenen Weg finden. Ausser das Kind stellt in der Hinsicht spezielle fragen, lügen ist nicht angebracht. Doch viele Eltern leben im Glauben, dem Kind ihre Werte einzutrichtern. Es ist ein einfaches, ein Kind zu manipulieren oder zu überzeugen die Werte der Eltern anzunehmen. Also liebe Eltern, lasst eure Kinder ihre eigenen Wege suchen und finden.  

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2 thoughts on “Das dumpfe Gefühl der Angst

  1. Daran sieht man klar wie sich der normale unbewaffnete Bürger – besonders Frauen – fühlen müssen wenn sie sich auf die Strasse, zum Bahnhof etc. begeben müssen, wenn schon bewaffnete Polizisten von nackter Angst erfasst werden wenn sie Migranten gegenüberstehen. Die Lebensqulität in der CH nimmt offenbar weiter rasant ab.

    1. Das mit der Polizei stimmt mich nachdenklich und wütend. Bedenkt man aber was für Personen bei der Polizei zugelassen werden. Eher Bürokraten zu jung, noch keine Lebenserfahrung. Den die älteren wechseln in den Innendienst, auf der Strasse bleiben die jungen Anwärter ohne Ahnung und Erfahrung im Umgang mit sich und der Gewalt. Polizist werden sollte nur, wer nicht jünger ist als 30. Mit leben auf dem Puckel.

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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