Abgetrennter Schweinekopf


Am Freitagmorgen ist bei der Internet-Zeitung Quelle.ch und bei weiteren Medien im Kanton Solothurn ein anonymes Schreiben eingegangen. Darauf zu sehen ist obiges Foto eines toten Schweines mit vier abgetrennten Schweine-Köpfen. Im Schreiben steht:

„Aus verständlichen Gründen gelangen wir anonym an Sie und möchten Ihnen mitteilen, dass auf dem land in Grenchen, wo eine Moschee gebaut werden soll, ein totes Schwein und vier Schweine-Köpfe vergraben wurden. Zusätzlich wurden 120 Liter Schweineblut auf dem Land mit Giesskannen verteilt. Es wird sich zeigen, mit welcher Standhaftigkeit die eh schon mit Lug und Trug operierenden Anhänger der AIG in ihrem Glauben verwurzelt sind. Denn wer auf einem entweihten Boden eine Moschee baut, kann es mit seinem eigenen Glauben nicht wirklich ernst meinen.“

Die Aktion sei als Protest gegen die schleichende Islamisierung der Schweiz durchgeführt worden, steht im Brief weiter. Hinweise auf die Urheberschaft fehlen gänzlich. Der Brief wurde am 10.11.2011 in Pieterlen abgestempelt.

Nach Angaben der Polizei hat diese heute Freitagmorgen das Bauland der künftigen Moschee abgeriegelt und durchsucht. Es wurden offenbar tatsächlich Teile von Tieren und Blutspuren auf dem Land gefunden.

Vorgeschichte
SVP-Gemeinderat Ivo von Büren hatte das Bauland vor einigen Jahren an zwei Garagisten verkauft, die vorgaben, eine Einstellhalle zu bauen. Im Nachhinein hat sich aber herausgestellt, dass die Garagisten als Strohmänner für die AIG (Albanisch-islamische Glaubensgemeinschaft) fungierten. Ivo von Büren kam sich belogen und betrogen vor und zog den Fall vor Gericht. Dem Gericht fehlten aber die Beweise, die von Bürens Vorwurf der vorsätzlicher Täuschung belegten. Er verlor den Fall. Mittlerweile ist die Baubewilligung erteilt und dem Bau der Moschee steht nichts mehr im Wege.

Eine Moschee auf „schweineverseuchtem Grund“?
Nun ist das Bauland der geplanten Moschee offensichtlich mit Schweinefleisch und Schweineblut „kontaminiert“ – eine unerträgliche Situation für Muslime. Diese Art von Bürgerprotest ist kein Einzelfall: Im spanischen Sevilla haben ebenfalls erzürnte Bürger die Initiative ergriffen und den Bau einer weiteren Moschee in ihrer Stadt verhindert, indem sie auf der Baustelle ein Schwein vergruben. Auch im amerikanischen Florence schrieben Moschee-Gegner das Wort „Pig“ (Schwein) mit Schinken auf den Zugang zur dortigen Moschee. Im Norden Englands nagelte ein Mann einen Schinken an die Tür einer Moschee. Auch an das Tor einer Moschee in Castret (Südfrankreich) wurden Schweinefleischstücke genagelt und davor Schweinefüße ausgelegt.

Der Islam verbietet, wie das Judentum und das (ursprüngliche) Christentum, das Essen von Schweinefleisch. Der Koran spricht das Thema gleich an vier Stellen direkt an: (2,173), (5,3), (6,145), (16,115).

Von Gastautor: Zukunft848

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4 Gedanken zu „Abgetrennter Schweinekopf

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