18 Prozent mehr Asylgesuche


In der Schweiz ist die Zahl der Asylgesuche im September gegenüber dem Vormonat deutlich um 18 Prozent angestiegen. Mit 2042 Asylanträgen wurden 313 Gesuche mehr gestellt als im August.Quelle

Insgesamt reichten in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 15 308 Menschen ein Asylgesuch ein. Wie aus der am Donnerstag vom Bundesamt für Migration veröffentlichten Asylstatistik hervorgeht, sind das rund 4000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zunahme ist vor allem auf gestiegene Gesuchszahlen von Menschen aus Eritrea und Tunesien zurückzuführen. In den ersten drei Quartalen stammten allein 2541 Gesuche von Menschen aus Eritrea. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Zweitwichtigstes Herkunftsland ist in diesem Jahr Tunesien mit 1695 Gesuchen. In der Vergleichsperiode des Vorjahres stammten nur etwas mehr als 200 Gesuche von Menschen aus Tunesien. Der Zuwachs steht im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling. Eritrea und Tunesien führten die Statistik auch im September an, wobei im Falle Tunesiens die Zahlen im Vergleich zum Vormonat wieder zurückgingen. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Italien einen grossen Teil der zwischen August und September auf Lampedusa gelandeten tunesischen Flüchtlinge zurückschaffte.Wie das BFM weiter schreibt, hat die Schweiz im September bei 647 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme ersucht. 392 Personen sind bereits in das Land überstellt worden, in dem sie ihren ersten Asylantrag gestellt hatten. Umgekehrt gingen bei der Schweiz 101 Ersuchen um Übernahmen ein.

 Die Nachricht hat auch seine guten Seiten. Solche Hiobsbotschaften sind für die Kommenden Wahlen und Volks initiativen, Wasser auf die Mühlen. Vielleicht wird der Blinden Schweizer Bevölkerung die Augen etwas geöffnet?    

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4 thoughts on “18 Prozent mehr Asylgesuche

  1. Glaube kaum, dass es durch die Zahlen den Schweizer/inen die Augen geöffnet hat.
    Es benötigt doch viel mehr als nur Zahlen…
    Komisch ist doch aber das man vor den Wahlen so ehrlich zum Volk ist,
    verspüren unsere liebe Politiker Angst um Ihren Job, das ein Migrant ihn ein nehmen kann?!

    1. Viele Politiker springen kurz vor den Wahlen auf den SVP Zug auf, die Angst eigene Wähler zu verlieren ist zu gross.

  2. Wird offenbar immer enger! Und noch nicht mal die Ausschaffungsinitiative ist auch nur annähernd umgesetzt. Und es geht offenbar unvermindert weiter im alten Trott. Vielleicht ändern die kommenden Wahlen etwas daran. Viel Hoffnung dazu besteht aufgrund der zu erwartenden Zugewinne von den Grünliberaln und der BDP allerdings nicht.

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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