45-jährige Iraker über 32 000 Franken Sozialhilfe und einen Bankkredit von 50 000 Franken ertrogen.


In Höri hat ein Iraker einen schwunghaften Autohandel betrieben. In Zürich hat er gleichzeitig über 32 000 Franken Sozialhilfe und einen Bankkredit von 50 000 Franken ertrogen. «Ich schäme mich für das, was ich getan habe», erklärte der heute 45-jährige Iraker am Donnerstag vor Gericht.Quelle

 Allerdings legte er damit kein Geständnis ab. So habe er niemanden absichtlich betrügen wollen, sagte er dem Dolmetscher. Da er nur sehr schlecht Deutsch sprechen und lesen könne, habe er viele Dokumente unterschrieben, ohne etwas zu verstehen, beteuerte er. Anders sah es die Staatsanwaltschaft, die dem Beschuldigten massive vorsätzliche Betrugsdelikte anlastete. Fest steht, dass der Angeklagte eine Art lukratives Doppelleben führte. So leitete er in Höri ab Februar 2008 über ein halbes Jahr lang eine Firma für Autoentsorgung. Das Unternehmen unter seinem Namen machte laut Steuererklärung einen Umsatz von über 267 000 Franken. Wobei der zweifache Familienvater für sich einen persönlichen Gewinn von über 32 519 Franken einstecken konnte. Gleichzeitig kassierte der Beschuldigte in Zürich schon seit Februar 2007 regelmässig Fürsorgegelder. Als er im Juni 2010 aufflog, hatten er und seine Angehörigen bereits über 173 600 Franken an Sozialhilfe erhalten, wobei der irakische Einwanderer seinen Verdienst mit dem Autohandel gegenüber den Behörden verschwiegen hatte. Hinzu kam, dass der Angeschuldigte im September 2007 zusätzlich bei der GE Money Bank einen Kredit von 50 000 Franken erschwindelte. So gab er wahrheitswidrig an, dass er und seine Frau bei einer Bäckerei angestellt seien. Dazu unterschlug er, dass er in Wirklichkeit Fürsorgegelder beanspruchte. Der zuständige Staatsanwalt ging von einem erheblichen Verschulden aus und verlangte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren. Ein Jahr sollte der Täter absitzen. Der Ankläger Lukas Wehrli machte einen gesamten Deliktsbetrag von rund 225 000 Franken geltend, im Gegensatz zum Verteidiger Nathan Landshut, der einen vollen Freispruch verlangte und vor allem die schlechten Deutschkenntnisse seines Klienten entlastend ins Feld führte. Zudem habe sein Mandant die Sozialbehörden über seine Absichten im Autohandel informiert.Das Bezirksgericht Zürich kaufte dem Angeklagten seine angebliche Unwissenheit nicht ab. Der Mann habe beim Aufbau seiner Autofirma bewiesen, dass er sich sehr gut zu helfen wisse, erklärte dazu der Gerichtsvorsitzende Philippe Ernst. Zudem gehöre es zum Allgemeinwissen, dass man auch in der Schweiz nur ohne oder nur mit wenig Einkommen Sozialhilfe erhalten würde, fuhr er fort. Somit sah das Gericht den Sozialhilfebetrug als erwiesen an. Allerdings ging es von einem erheblich geringeren Deliktsbetrag von rund 32 000 Franken statt 173 0000 Franken aus. So sei der Betrug beim Verschwiegen des Gewinnes erfolgt, führte Ernst aus. Bei der Bank ging das Gericht von einem Betrug mit einem Schaden von 50 000 Franken aus und sprach von einer hohen kriminellen Energie des Angeklagten. Er erhielt als Ersttäter eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Er schlägt sich heute als Taxichauffeur durch, muss aber heute noch zum Teil Sozialhilfe beziehen.

Was für ein gutes Argument, nicht Deutsch zu sprechen. 18 Monate bedingt, ein Hohn der Richter. So einer hätte 1 Jahr unbedingt erhalten sollen, somit hätte man in ausschaffen können, sofern er kein Schweizer Pass hat.  

 

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