EVP-Delegierte verabschieden Migrationspapier


Fünf Wochen vor den eidgenössischen Wahlen hat sich die Evangelische Volkspartei (EVP) mit einem Thesenpapier in die Migrationsdebatte eingeschaltet. Sie fordert eine Beschleunigung der Asylverfahren. Dazu brauche es mehr Mittel für Polizei und Asylbehörden.Quelle

 
Die EVP-Delegierten verabschiedeten am Samstag in Bern das Zehn-Punkte-Programm zur Migrationspolitik mit 89 zu 1 Stimme, wie die EVP mitteilte. Unter anderem fordern die EVP-Delegierten, dass Asylgesuche in der Schweiz künftig „deutlich schneller“ – die meisten innerhalb eines Jahres – bearbeitet werden. Dazu müssten die Kapazitäten bei den Migrationsbehörden ausgebaut werden, heisst es in dem Papier. Mehr Ressourcen braucht es nach Ansicht der EVP auch für die Polizei: Nur so könnten die Wegweisungen auch vollstreckt werden. Weiter möchte die EVP die humanitäre Tradition der Schweiz wieder aufleben lassen: In Zusammenarbeit mit dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge solle die Schweiz auch ausserhalb des normalen Asylverfahrens ein Kontingent von Flüchtlingen aufnehmen.
Am liebsten wären der EVP aber „Flüchtlinge, die uns kulturell und sprachlich nahestehen“. Solidarisch ist die EVP mit Christen aus der ganzen Welt: „Wenn Christen durch eine Rückschaffung aus Glaubensgründen mit Verfolgung rechnen müssen, ist dies bei uns als Asylgrund zu anerkennen“, heisst es im Migrationspapier weiter. Als Mittel gegen Migration propagiert die EVP die Entwicklungszusammenarbeit: „Wer in seinem Heimatland eine Perspektive hat, nimmt das Wagnis Migration gar nicht erst auf sich“, schreibt die Partei. Deshalb solle die Schweiz das Budget für Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aufstocken.

Absolut einverstanden, die Asylverfahren schneller abzuwickeln. Sogar dann, wenn der Personal bestand aufgestockt werden muss. Somit wissen die Asylanten und wir, wie schnell sie ausgeschafft werden können. Also sehr Human. Es muss möglich sein, innert eines Jahres solch verfahren zu beenden. Ist der Antrag abgelehnt, sollten die Flüchtlinge aber in ein Abschiebelager  oder ein Geschützes Auffanglager gebracht werden, ansonsten tauchen die meisten unter.    

 Asylanten tauchen unter: Quelle

 

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2 thoughts on “EVP-Delegierte verabschieden Migrationspapier

  1. Och EVP, nicht dass ihr euch noch von der SVP anstecken lässt…
    von richtigem funkensprühenden Denken.
    …ist aber nicht damit zu rechnnen, der Schwachstrom bei euch reicht gerade für eine Taschenlampe!
    Eure Aussagen und Ankündigungen betreffen lediglich die verzweifelte Wählersuche für die Wahlen im Herbst. Viele Grüsse von den noch nicht so ganz doofen Wählern !

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