Der Todesfahrer darf bleiben


Vor sechs Jahren verursachte ein Mann in Hochdorf einen tödlichen Unfall. Er wird nicht nach Kosovo ausgewiesen, obwohl die Migrationsämter dies wollten.  Quelle

Zweite Chance bei Todesfolge.

 

In der Nacht auf den 15. Oktober 2005 kam es in Hochdorf zu einem schweren Unfall. Zwei Jugendliche, ein 16-jähriger Kosovare und ein 14-jähriger Kollege, hatten sich zwischen Hochdorf und Hohenrain ein Rennen geliefert und waren mit Geschwindigkeiten bis zu 140 Stundenkilometern unterwegs. Bei der Rückfahrt geriet das Fahrzeug des 16-Jährigen über den Sagenbach-Kreisel hinaus und landete in einer Hausmauer. Eine der Mitfahrerinnen wurde beim Unfall getötet. Der Lenker des Unfallfahrzeuges wurde in ein Erziehungsheim eingewiesen, wo er eine Ausbildung als Schreiner absolvierte. Ende Juli 2008 wurde er aus dem Erziehungsheim entlassen. Das Migrationsamt des Kantons Luzern lehnte es im Februar 2008 ab, die Aufenthaltsbewilligung des kosovarischen Staatsbürgers zu erneuern und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz an. Eine gegen diesen Entscheid eingereichte Beschwerde des Kosovaren hiess das Luzerner Verwaltungsgericht gut und befahl dem Luzerner Migrationsamt, die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern.

Eine andere Ansicht vertrat das Bundesamt für Migration. Es lag auf der Linie des Luzerner Migrationsamtes und verweigerte die Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wies den Kosovaren aus der Schweiz weg und setzte ihm eine Ausreisefrist an. Diesen Entscheid wiederum focht der Kosovare mit Erfolg beim Bundesverwaltungsgericht an. Die Richter in Bern sehen es wie das Luzerner Verwaltungsgericht: Sie geben dem Kosovaren, der im Alter von zehn Monaten in die Schweiz gekommen ist, hier die Schulen besucht hat, die ganze Verwandtschaft hier hat und sich seit dem Unfall positiv entwickelt hat, eine zweite Chance.

 Was für ein Fehlurteil des Bundesgerichtes! Das schürt und bestätigt den Hass auf Straffällige Ausländer, vorab aus dem Balken. Eine zweite Chance bei Todesfolge, das kann ich nicht nachvollziehen.   

Advertisements

2 thoughts on “Der Todesfahrer darf bleiben

  1. Ginge es nach den Migrationsämter würden viel mehr ausgeschafft da diese an vordester Front arbeiten und ihre Klientel ganz genau kennen. Aber die weltfremden Richter machen ihnen stets oder zumindest vielfach einen Strich durch die Rechnung und das zu Lasten der Bevölkerung und der sich normal benehmenden Migranten.Hier sind seitens der Politik dringenst Korrekturen vorzunehmen.

    1. Politiker sind in Parteien, Parteinen benötigt Mitglieder um an Größe und Gewicht zu wachsen um solche Gesetzte auch durchzubringen. Die einzige Partei in der Schweiz, die sich unter anderem diesem Problem annimmt, ist und bleibt die SVP.
      Also um etwas zu verändern werde auch Du Mitglied. http://www.svp.ch/

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s