Kampf um die heilige Stadt!!


Jerusalem ist der politische, soziale und religiöse Brennpunkt des Nahostkonflikts. Wenn sich Israelis und Palästinenser hier nicht einigen, wird es keinen Frieden geben.Quelle

Mit der Gründung Israels 1948 rückte die Stadt ins Zentrum des israelisch-palästinensischen Konflikts. Im Wissen um die religiöse und politische Bedeutung der Stadt hatte der Teilungsplan der UNO vorgesehen, sie weder der einen noch anderen Seite zuzuschlagen, sondern unter internationale Verwaltung zu stellen. Die Araber lehnten den ganzen Plan bekanntlich ab. Im ersten Nahostkrieg von 1948 bis 1949 besetzte Israel den Westteil und Jordanien den Ostteil einschliesslich der historischen Altstadt. Dessen jüdisches Quartier wurde von Jordanien vollständig zerstört und alle seine Einwohner vertrieben. Im Sechstagekrieg 1967 eroberte und annektierte Israel Ostjerusalem. Das jüdische Quartier wurde neu aufgebaut und wieder von Juden besiedelt. 1980 erklärte Israel Jerusalem zu seiner «vollständigen und ungeteilten» Hauptstadt. Ungeachtet der Tatsache, dass weder die UNO noch das Ausland diesen Schritt bisher anerkannt haben, bekräftigte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu in seiner Rede vor dem US-Kongress vergangene Woche diesen Anspruch erneut: «Jerusalem wird nie wieder geteilt», sagte er.

Die Anstrengungen Israels, den jüdischen Bevölkerungsanteil Jerusalems zu erhöhen, sind höchst umstritten. Laut der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem ist es für arabische Einwohner ungleich schwieriger, von der Stadt eine Baubewilligung zu erhalten. Die daraus resultierende Wohnungsnot zwingt viele Araber, sich ausserhalb Jerusalems niederzulassen. Israel macht aus seinen Absichten keinen Hehl: «So politisch unkorrekt dies zu sagen auch sein mag, letztlich werden wir die demografische Situation in Jerusalem im Auge behalten und sicherstellen, dass wir in 20 Jahren nicht in einer arabischen Stadt aufwachen», zitiert die israelische Zeitung «Haaretz» den Jerusalemer Stadtrat Yakir Segev.

Es ist absolut verwerflich was Israel sich alles erlauben kann (das Ewige Opfer) trotz Internationalen „leichten“ rügen. So richtig verurteilt niemand Israel, kaum ein Staat getraut sich offiziell über das Vorgehen im Nahen Osten zu äussern. Israel kann tun und lassen was es will. Nicht zu vergessen sind die Palästinenser, auch  kein Deut besser. Jedoch erhalten sie kein Internationale Schützenhilfe. Sie werden angehört, doch ändern wird sich kaum etwas. Zu Gross ist die Internationale Angst, Geschichtlich an den Pranger gestellt zu werden.  Was in Nahen Osten geschieht ist mit der Geschichte zu vergleichen. Die rollen wurden vertauscht, alles geht in kleinen Schritten. Doch auf  kurz oder lang, sind die einen die Verlierer. Jedoch nicht diejenigen der Geschichte.   

 So stellt sich die frage, wem gehört das heilige Land?

Einige Bücher zum Nahostkonflikt: Quelle

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4 Gedanken zu „Kampf um die heilige Stadt!!

  1. Anektiert von wem?Jedenfalls nicht von Jordanien denn die hatten das Lans bis 67 einfach besetzt.Auch lustig das in dieser Zeit die ach so heilige Moschee dort niemanden interessierte.Bei der Besetzung Ostjerusalems lies der Herrführer stolz verkünden das Ostjerusalem das erste mal seit 2000 Jajren „Judenfrei“ wär.Synagogen und Friedhöfe wurden zerstört-aus den Grabplatten wurden Klos(!)und Türschwellen gebaut.Sogar in einem großen Hotel sind sie heute noch verbaut.
    Unter Islamischer Besatzung verliessen 75% der Christen Ostjerusalem.
    Als Israel das Gebiet wieder einnahm übergaben sie sofort die Verwaltung über Islamische Stätten den Moslems.Unter welcher Regierung würdest du lieber leben?

    Hier auch viele Zitate von Arabern und Reisenden(bevor es Israel gab).
    http://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/

    Der Generalsekretär der Arabischen Liga bemerkte 1951, dass sein Vorgänger Azzam Pasha „den Arabischen Völkern versicherte, dass die Besetzung von Palästinas und Tel Aviv so einfach sei wie ein Spaziergang … und dass die Millionen, welche die Juden für den Landerwerb ausgegeben hätten und in die Entwicklung der Wirtschaft investiert hätten, eine leichte Beute sein würden, denn es würde ein Leichtes sein, die Juden ins Mittelmeer zu werfen.“ /Arutz Sheva_29.02.2004/

    „Unsere Führer sind verantwortlich für die Flucht der Dorfbewohner, weil sie falsche und über­triebene Gerüchte von jüdischen Verbrechen und Greueltaten wie Mord an Frauen und Kindern verbreiteten, um die Araber aufzuhetzen … Die Araber in Palästina wurden so lange in Furcht und Schrecken versetzt, bis sie flohen und ihre Häuser, Hab und Gut dem Feind überließen“ /Jordanische Tageszeitung AL URDUN, 9.4.1953, aus /Fa/

    „seit 1948 fordern wir die Rückkehr der (paläs­tinensischen) Flüchtlinge, obwohl wir es sind, die sie zur Flucht zwangen ..“ /Khaled al-Asm, ehem. syrischer Premierminister, in seinen Memoiren 1973, Haschiwah 4-1993/

    Walid Shoebat, ein früherer PLO Terrorist erkannte, dass er für eine Lüge kämpfte:

    “Wir betrachteten uns selbst als Jordanier bis die Juden nach Jerusalem zurückkehrten. Dann waren wir plötzlich Palästinenser. Sie entfernten den Stern von der jordanischen Flagge und ganz plötzlich hatten wir eine palästinensische Flagge.”

    • @obo
      Das ist ja das Problem und die Arroganz der Israeli, zu behaupten das Land gehöre ihnen.
      Das verteidigungs- Recht eines Staates, das ist ein unumstrittenes legitimes Recht. Das Dilemma der Zionisten besteht darin, dass es ohne Jüdische Religion keine andere Rechtfertigung für ihr Anwesenheit in Zion gibt als eine aus Not geborene aus der durch Verfolgung und Bedrohung von Juden erstandenen Not. Ohne Religion entfällt also der automatische Anspruch auf die Jüdische Staatlichkeit. Mit der Religion kann jüdische Staatlichkeit allerdings ebenso gut begründet und gerechtfertigt wie bestritten werden.
      : Die Juden wurden aus ihrem Land 722 v. Chr. Von den Asyren und 70 n. Chr. Von den Römer vertrieben ohne auf ihr Eigentum das heilig Land jemals verzichtet zu haben. Sie blieben Eigentümer, die Besitzer wechselten seitdem Häufiger. Wurden die Besitzer Eigentümer? Wir bewegen uns hier auf Geschichtlich, politisch und völkerrechtlich umstrittenes Gelände. Waren den die Juden wirkliche die Eigentümer dieses Landes? Des Landes das ihnen wie den Christen und Muslimen heilig ist? Das Heilige Land wurde erstmals Mitte des 13. Jahrhundert v. Chr. Von den Juden in Besitz genommen. War die Besitznahmen auch Rechtens? Mag sein. Aber wir bewegen uns hier nicht mehr im bereich von irdischem Recht. Wir bewegen uns im Bereich der Heilsgeschichte, für die Kategorie des Völkerrechtes nicht verbindlich sind. Zusammen gefasst; Israel und somit die Juden sind, Besitzer des Landes. Aber sind und wahren nie die Eigentümer. Wer genau die wahren Eigentümer sind, kann nicht mehr Geschichtlich und Wissenschaftlich belegt werden. Ausser Du Glaubst an die Tora?! Die Christen an die Bibel und der Muslim an den Koren. Somit gehört das Heilige Land allen Drei Religionen. Besitzer (Besetzer) ist nicht Eigentümer.

  2. Nein Du täuscht dich.Es wurden alle Juden verfolgt selbst wenn sie Konvertiert waren und manchmal gar nicht wussten das sie Jüdische Vorfahren haben.

    Und jetzt sollen sie auch noch selber schuld sein oder wie soll man dich verstehen?

    • Sie beanspruchen das Land für sich, sie sind die Besatzer. Ja sie sind selber Schuld.
      Ihr Staat darf nicht in frage gestellt werden. Doch was ist mit den andern?

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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