Schweizer Grundwerte und der Kampf gegen die EU


Auch Christoph Blocher verneint, dass die SVP ihre Neuzugänge spezifisch bei der CVP rekrutiere. Gleichzeitig unterstreicht er mit gewisser Zufriedenheit, dass nach seinem „Rauswurf“ aus dem Bundesrat 2007 einige Hundert Christlichdemokraten zur SVP übergetreten seien. Quelle

 
In ihrem Parteiprogramm betont die SVP einen weiteren Grundwert, der traditionell der CVP zugeschrieben wird: die Familie.  
Die Partei wendet sich „gegen die zunehmende Verstaatlichung von Familien und Kindern“. In einer Volksinitiative fordert sie Steuererleichterungen für alle Familien, nicht nur für solche, die ihre Kinder fremd betreuen lassen. Denn sonst würden Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, steuerlich benachteiligt.

 

Individuelle Verantwortung
Weniger Staat, weniger staatliche Ausgaben und mehr individuelle Verantwortung gehören ebenfalls zu den SVP-Kernforderungen. „Die Steuerbelastung muss in den nächsten Jahren unbedingt eingedämmt  werden“, sagt SVP-Generalsekretär Martin Baltisser. Es dürfe nicht sein, dass immer die gleichen Personen immer mehr Steuern bezahlten.  
In der Sozialpolitik fordert die SVP daher, „dass die Sozialwerke so gestaltet werden, dass ihre langfristige Finanzierung gesichert ist“, wie Baltisser sagt. Das Rentenalter von 65 Jahren soll für Männer und Frauen gelten; die Krankenkassen sollen ihren Leistungskatalog einschränken.  

Ein weiterer Kampf der SVP betrifft die Volkswahl des Bundesrats. Eine entsprechende eidgenössische Volksinitiative ist lanciert worden. Die Sammelfrist läuft am 26.Juli 2011 aus.  
Für Livio Zanolari ist dieses Anliegen berechtigt: „Die Zusammensetzung der jetzigen Regierung befindet sich nicht im Gleichgewicht.“ Ein Bündnis der Mitte-Links-Parteien stelle sechs von sieben Regierungsmitgliedern, obwohl deren Wählerschaft zusammen nur 50 Prozent erreiche.  
Durch eine Volkswahl des Bundesrats sollen diese „Spielchen“ verhindert werden. Vorbild sind die direkten Exekutiv-Wahlen in Gemeinden und Kantonen. Doch ist das Volk unfehlbar? „Natürlich nicht, aber wenn das Volk Fehler macht, bezahlt es dafür. Wenn Regierung und Parlament Fehler machen, bezahlen hingegen die Bürger“, meint Werner Furrer.

Ich bin nicht der Meinung dass das Volk den Bundesrat wählen sollte. Für die SVP währe das nicht so gut, wie sie annehme.

   

 

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Ein Gedanke zu „Schweizer Grundwerte und der Kampf gegen die EU

  1. „Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. …Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet.“

    (Aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes, 1891)

    „Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: ‚Nie wieder Krieg‘, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: ‚Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.‘
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein.“

    Silvio Gesell, 1918

    Es dauerte tatsächlich „keine 25 Jahre“ vom Ende des ersten bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges. Der dritte Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Durch das Ausbleiben dieser „überfälligen Sachkapitalzerstörung“ hat die Zinsumverteilung – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – heute ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht, sodass die Weltwirtschaft auf ein Phänomen zusteuert, das der „Jahrhundertökonom“ John Maynard Keynes als „Liquiditätsfalle“ bezeichnete: der mitgekoppelte – also sich selbst beschleunigende – Zusammenbruch des Geldkreislaufs und damit der – irreversible – Zusammenbruch der gesamten Arbeitsteilung – das Ende jeglicher Kultur.

    Liquiditätsfallen hat es in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit viele gegeben (schon solange der Mensch Zinsgeld, anfangs Edelmetallgeld, benutzt) und alle Kulturen und Weltreiche sind an der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz zugrunde gegangen. Heute stehen wir vor der absoluten Steigerung dieses Phänomens: die globale Liquiditätsfalle! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als „Armageddon“.

    Die einzige Möglichkeit, die größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte noch rechtzeitig abzuwenden, ist die Flucht nach vorn – der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation! Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

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