Osteuropäer suchen Unterschlupf in Notschlafstellen


Sie kommen auf der Suche nach Arbeit in die Schweiz und haben nur wenig Geld. Immer mehr Osteuropäer suchen Unterschlupf in Notschlafstellen. Die Verantwortlichen beobachten dies mit Sorge.Quelle

Notschlafstellen in der Schweiz sehen sich mit einem neuen Problem konfrontiert. Immer mehr junge Männer aus Osteuropa, die in der Schweiz Arbeit suchen, landen in den Notschlafstellen und Institutionen für Obdachlose. Im Tageshaus für Obdachlose in Basel halten sich derzeit pro Tag 40 Personen aus Osteuropa auf. Platz hat es für insgesamt 60 Personen. «Wir haben eine Zunahme von Leuten aus Rumänien, die als Touristen in die Schweiz reisen und hier Arbeit suchen», sagt Paul Rubin, Leiter des Basler Tageshaus, der Zeitung «Sonntag».

 Auch in Bern stellt man eine ähnliche Entwicklung fest. Männer aus Bulgarien, Ukraine, Rumänien, Polen, Tschechien, aber auch Kosovo-Albaner und Deutsche finden im Passantenheim Bern Unterschlupf. «Das hat klar angezogen», bestätigt auch Franz Dillier, Leiter des Passantenheims. Gemäss Rolf Schuppli, Leiter Wohnen und Obdach in der Stadt Zürich, sei die Zunahme von Personen aus Osteuropa seit zwei Jahren zu spüren.

Die Männer kommen mit wenig Geld in die Schweiz und sehen sich mit hohen Lebenskosten konfrontiert. In den Notschlafstellen sind die Preise tief. In Basel kostet ein Mittagessen 3 Franken, ein Kaffee 1 Franken. Duschen und Kleider waschen ist gratis. In Bern kann man für 11 Franken übernachten und erhält dazu ein Frühstück.

Die Verantwortlichen beobachten die Entwicklung mit Sorgen. «Wir wollen natürlich auch die Not von diesen Leuten lindern», sagt Dillier dem «Sonntag», «aber wir haben sonst schon genügend Leute, die einen Platz brauchen.» In der Stadt Zürich nimmt man Auswärtige in der Regel nicht auf. «Die Notschlafstelle ist kein Ort für Auswärtige», so Schuppli. Nur wenn jemand gar nichts mehr hat, könne er eine Nacht bleiben. Zwei bis drei Personen aus Osteuropa kommen in Zürich pro Woche in der Notschlafstelle unter.

Für Karin Keller-Sutter, Präsidentin der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren ist klar: «Diese Leute müssen weggewiesen werden, das ist nicht der Sinn der Personenfreizügigkeit.» Wenn jemand in die Schweiz komme, um Arbeit zu suchen, müsse über genügend Geld verfügen, um sich sein Leben selber finanzieren zu können. Er dürfe «sicher nicht unsere Sozialwerke belasten», so Keller-Sutter. Heinz Brand, Päsident der kantonalen Migrationsämter, sieht Handlungsbedarf: «Wichtig ist, dass die Institutionen zusammen mit der Fremdenpolizei dafür Lösungen finden.»

Wo ist unserer Politik? Ausser die SVP sind alle im Tiefen Winterschlaf seit Jahren. Ohne ausnahmen sie die Wanderer aus Osteuropa abzuweisen.  Rumänen, dann kommen bald die Verwandten auch noch
 

Advertisements

5 Gedanken zu „Osteuropäer suchen Unterschlupf in Notschlafstellen

  1. Offenbar wird es auch hier enger. Erstaunlich ist nur noch dass man weiter daran glaubt mit Wegweisungen diese Leute wieder loszuwerden. Wer erst einmal in der CH ist, geht bestimmt nicht mehr. Somit ist es nur eine Frage der Zeit bis etliche in der Sozialhilfe landen und nicht wenige ihren Teil des Kuchens mit Kriminalität eiholen werden. Offenbar hat man sich mit der PFZ freiwillig erneut ein erhebliches Problem aufgebürdet. Der Preis dafür wird jetzt langsam aber sicher zu bezahlen sein.

  2. Von Traian
    die Rumäner sind sowieso nie geholfen. Es ist wahr dass sie manichmal schlechte Sachen tun aber sie sind nicht die einziegen:: Auch Schweizer machen solche Sachen, auch Deutsche auch Turken und auch Afrikaner:: aber fur die rumanen und bulgaren ist es unglaublich schwierig: Ich bin 18, komme aus Rumanien, gehe jetzt aufs Gymnasium in Frankreich und ich lerne sehr gut. Ich bin auch bei Tennis Basler Meister in 2010. Aber niemand will mich und meine Mutter helfen. Sie hat keinen Arbeit obwohl sie die Geographie Universitat abgeschlossen hat. In Rumanien kann mann einfach nicht leben und hier sin alle Leute so slimm mit den Rumanen. Ich finde dass schade:

    @Traian
    Die Schweiz leistet genügend Entwicklungshilfe auch in Rumänien. Doch das Land ist Korrupt und nicht Vertrauenswürdig. Die ganze EU lehnt es ab. Es ist aber ein Afro uns mit den Türken und Afrikaner zu vergleichen. Wir lehnen alle Migranten und Flüchtlinge ab. Nicht das wissen ist entscheidend sondern auch die Herkunft. Wenn alle Personen die in ihren Heimatländer nicht leben könnten zu uns Immigrieren, währen wir bald die Fremden im eigenen Land.

  3. Von Traian
    Ja ich verstehe schon was sie meinen…. ich weiss dass Rumanien Korrupt ist, darum bin ich auch weggegangen. Dort hatte ich keine Moglichkeiten in die Schule gute Noten zu kriegen nur wenn ich sehr Reich ware.. in Frankreich(Saint-Louis) bin ich der 4 in der Klasse meine Zeugnisse sind sehr gut. Aber die Turken kriegen viel mehr Chancen hier zu bleiben als die Rumaner zum Beispiel. Meine Mutter hat bis jetzt 2 Jobs gefunden und niemals den Arbeitserlaubniss. Wenn sie am Schwarz arbeitet wird sie nicht bezahlt, wir haben fast nichts zum essen und der Caristas hat gesagt dass sie uns nicht helfen konnen weil wir rumaner sind, also sagen sie mir nicht dass die Rumaner hier so viel geholfen sind wie die Turken die schon seit ein paar Jahren eingeburgert sind….

    Das ist die Wahrheit aber fur die meisten Leute ist das egal, „zuruck nach Rumanien“ dass ist die einziege dass sie wissen.

    @Traian
    In der Schweiz würde die Caritas aber keinen unterschiede machen von welchem Land derjenige abstammt. Sozialhilfe erhält bei uns jeder. Das die Türken in Frankreich eher beleiben können kann ich mir vorstellen. Die Rumänen sind im ganzen EU Raum nicht beliebt. Wer bei uns in der Stadt Bettelt, sind alles Rumänen und Bulgaren.

Unser Blog enthält Themen die in der Komplexität nicht für Jugendliche geeignet sind. Wir tolerieren keine Gewaltaufrufe und Rassistische Äusserungen. Bruderschaft 1291

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s