Der Schweizer ist und bleibt wehrpflichtig


Der Schweizer ist und bleibt wehrpflichtig
Nationalrat hält an allgemeiner Wehrpflicht fest
Der Nationalrat hält an der allgemeinen Wehrpflicht fest. Er hat mit 117 zu 53 Stimmen eine parlamentarische Initiative abgelehnt, die eine Sistierung der allgemeinen Wehrpflicht verlangt hatte. Quelle


Bis das Modell und der Inhalt der künftigen Armee klar sind, soll an der Wehrpflicht nicht gerüttelt werden. So entschied der Natioalrat mit 117 zu 53 Stimmen. Zahlreiche europäische Länder hätten ihre Sicherheitspolitik umgestaltet, die Wehrpflicht sei zugunsten von Freiwilligenarmeen aufgehoben worden, hatte Evi Allemann (sp., Bern) zuvor ihren Vorstoss begründet. Für die Schweiz bestehe keine plausible Bedrohung, die Armee der Zukunft werde markant kleiner sein müssen. Derzeit verzettle sich die Diskussion aber bei den Beständen. Zudem verletze die allgemeine Wehrpflicht die Wehrgerechtigkeit.Der grösste Teil der Fussball-Nationalmannschaft und der Tennis-Star Roger Federer etwa seien nicht Soldaten – aus gesundheitlichen Gründen. 40 Prozent der Stellungspflichtigen gingen nicht ins Militär. Die Kosten der Armee von 4,5 Milliarden Franken im Jahr seien angesichts der 6,5 Millionen Diensttage viel zu tief angesetzt – der volkswirtschaftliche Ausfall nicht eingerechnet. Eine freiwillige Miliz wäre viel günstiger. Toni Bortoluzzi (svp., Zürich) mochte seitens der Kommissionsmehrheit davon nichts hören. In Zeiten des Wohlergehens ertöne immer der Ruf nach einer kleineren oder anderen Armee. Das Militär sei Pfeiler einer breiten Sicherheitspolitik und nicht nur für den Kriegsfall vorgesehen. Es möge sein, dass die Wehrpflicht der Wirtschaft rein rechnerisch nicht zum Vorteil gereiche. Sicher bringe die Armee aber der Schweiz dank Sicherheit und Stabilität unbezifferbaren Nutzen. Eine Freiwilligen- oder Berufsarmee sei nicht der Wunsch der Bevölkerung. Nicht zuletzt bezahle jeder, der keinen Militärdienst leiste, angemessenen finanziellen Ersatz.

 Gut so, unsere Werte brauchen eine Armee. Jedoch sehe ich das Problem genügend Soldaten zu finden, zu viele Weicheier die eine RS nicht Durchhalten werden. Muttersöhnchen und Rasta Zopf träger. Grüne und Linke, die es nicht für nötig halten in die Armee zu gehen.  

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