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Mit ‘Adolf Hitler’ getaggte Artikel


Neulich las ich eine Literaturkritik über den neuen Roman des recht bekannten Autors Christian Kracht. Ich bin kein Fan. Aber als ich in der Kritik las, er sei nicht nur recht bekannt, sondern auch rechtsradikal, spürte ich in mir eine Welle der Solidarität. Zum Beweis für die Rechtsradikalität wurden lang und breit Äußerungen von jemandem angeführt, mit dem Kracht korrespondiert. Nach dieser Definition wäre Gandhi ein Nazi gewesen. Er hat Briefe an Hitler geschrieben. Quelle

 Daraufhin kam mir der Gedanke, dass man jeder in Deutschland lebenden Person nachweisen kann, er oder sie sei ein Nazi-Sympathisant, vorausgesetzt, man verfügt über ein gewisses Maß an argumentativer Entschlossenheit. Ich fragte einen Kollegen: »Welcher Deutsche ist völlig unverdächtig, Nazi zu sein?« Er sagte: »Richard von Weizsäcker.« Nun, Weizsäckers Vater war ein SS-Führer, er selber war Fähnleinführer, und er hat in seiner berühmten Rede zum 8. Mai gesagt: »Vor allem verpflichte ich die Führung der Nation zur peinlichen Einhaltung der Rassegesetze.« Das war zwar ein Zitat, welches Weizsäcker Hitlers Testament entnommen hat, und ist ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, aber diese Methode scheint ja erlaubt zu sein.
Der Kollege überlegte erneut und sagte: »Alice Schwarzer.« Nun, Alice Schwarzer vertritt beinhart das Führerprinzip: »Ich bin, mit Verlaub, nicht abzusetzen.« Sie befürwortet Gewalt: »Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr.« Außenpolitisch liegt sie voll auf Hitler-Kurs: »Wir wollen die Hälfte der Welt.« Der dritte Vorschlag lautete: »Roberto Blanco.« Dies schien die erste echte Herausforderung zu sein. Der Sänger Roberto Blanco ist nicht nur dunkelhäutig und hat einen Migrationshintergrund, er versucht auch, jede politische Äußerung zu vermeiden. Politik ist für einen Schlagersänger geschäftsschädigend. Aber als ich dann recherchierte, bin ich in ein rechtes Wespennest getreten. Roberto Blanco lässt Verständnis für Thilo Sarrazin erkennen, über dessen Buch äußerte er: »Es ist manchmal schwer, die Wahrheit zu sagen« (Quelle: Ruhr-Nachrichten, September 2010). Er gesteht den Migranten nicht zu, ihre eigene Kultur zu pflegen: »Alle, die nach Deutschland kommen, müssen … das Land und seine Kultur so respektieren, wie es ist« (Main-Post, Juli 2011). Den Rassismus in Deutschland leugnet er einfach: »Erlebt habe ich Rassismus noch nie. Meine Hautfarbe hat mir sehr geholfen« (Die Welt, 2006). Seine Hochzeit hat er am 29. April gefeiert, am gleichen Tag wie Adolf Hitler und Eva Braun. Zufall? An Zufall kann nur glauben, wer den Refrain des Roberto-Blanco-Hits Ein himmelblaues Motorrad nicht kennt: »Ich kaufe mir ein himmelblaues Motorrad und suche mir dazu die rechte Braut.« Auffällig sind auch die wiederholten Bekenntnisse zu München, der sogenannten »Hauptstadt der Bewegung«. Blanco wurde von Rudi Carrell folgendes Zitat zugeschrieben: »In München möchte jede vierte Frau mit mir schlafen. Die anderen drei haben es schon getan.« Er ist bei einem Heavy-Metal-Festival aufgetreten, in Wacken. Am selben Ort trat – zufällig? – auch die Band Varg auf, die einige Musikkritiker für rechtsextrem halten. Blancos bezeichnender Kommentar, auf news.de: »Ich habe viel Spaß gehabt.« Roberto Blanco ist der Christian Kracht der Musik. Ich biete an, für einen angemessenen Ehrensold jeder beliebigen Person rechtsradikale Tendenzen nachzuweisen, zum Beispiel einem Chef, den man hasst, oder einem Ex-Liebhaber. Ich nehme alle, auch Margot Käßmann, Jogi Löw oder Michel Friedman.

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Erneut sorgt eine US-Armeeeinheit in Afghanistan für Aufregung. Sie liess sich vor einer Fahne mit einem Symbol fotografieren, das grosse Ähnlichkeit hat mit jenem der Nazi-SS.Quelle

 

Scharfschützen der US-Marineinfanterie in Afghanistan haben vor einer Fahne mit einem historisch höchst problematischen Symbol posiert. Das bestätigte ein Sprecher der US-Einheit, Oberstleutnant Stewart Upton, am Donnerstag in San Diego. Es hat grosse Ähnlichkeit mit den Runen der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS). Die Nazi-Eliteeinheit hatte im Zweiten Weltkrieg unzählige Kriegsverbrechen begangen. Das Marinekorps habe sich mit dem Problem befasst, sagte Upton weiter. Die Soldaten, die auf dem im Internet zirkulierenden Foto zu sehen seien, gehörten nicht mehr der Einheit an. Das Foto sei im September 2010 in der afghanischen Provinz Sangin gemacht worden. Die Stiftung für Religionsfreiheit im Militär reagierte empört. Ihr Vorsitzender Mikey Weinstein forderte in einem Brief an Verteidigungsminister Leon Panetta eine Bestrafung der Beteiligten.

 

Der Aufruhr zwang das Marinekorps zu weiterer Schadensbegrenzung. Die Verwendung des Symbols sei «nicht akzeptabel», hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Soldaten würden aber nicht bestraft, weil es sich laut einer Untersuchung um einen «naiven Fehler» gehandelt habe. Das SS-Symbol stehe für «Scout Snipers», eine Scharfschützeneinheit des Marinekorps, sagte eine Sprecherin der Elitetruppe gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass das Verhalten von Marineinfanteristen in Afghanistan für Aufregung sorgt. Im Januar war im Internet ein Video aufgetaucht. Es zeigt vier US-Soldaten, die auf die Leichen von toten Taliban-Kämpfern urinieren. Der Vorfall weckte Erinnerungen an den Folterskandal im Gefängnis Abu Ghraib im Irak. Das Verteidigungsministerium in Washington kündigte eine Untersuchung an. Auch der aktuelle Fall könnte noch nicht ausgestanden sein. Er kaufe den Marines die Erklärung nicht ab, dass es sich um einen «unschuldigen Fehler» handle, sagte Marvin Hier vom Simon Wiesenthal Center in Los Angeles gegenüber AP. Das amerikanische Volk habe ein Recht darauf zu erfahren, was geschehen sei. In jedem Buch über die Nazi-Zeit finde man das gefürchtete SS-Symbol. 200 000 Amerikaner seien gestorben, um die Welt davon zu befreien, seine Verwendung neben der US-Flagge sei «absolut jenseitig», sagte Hier. Tasächlich finden sich im Internet diverse weitere Beispiele für die Verwendung von SS-Runen durch die Scout Snipers (Motto: «One Shot One Kill»). Auch Totenschädel scheinen bei der Scharfschützen-Truppe beliebt zu sein, was die Sache keineswegs besser macht, denn diese waren auch für die Nazi-SS ein wichtiges Symbol. Man wolle nun mit dem Foto aus Afghanistan Aufklärung darüber betreiben, welche Symbole zulässig seien und welche nicht, hiess es von Seiten des Marinekorps.

 Verwunderlich wie noch heute solche Symbole Angst und Schrecken verbreiten können. Nach so vielen Jahrzehnten bleibt die Geschichte mit solchen Schlagzeilen am Leben. Ob nun Positiv oder Negativ ist eine Ansichtsache,  je grösser die Opposition um so grösser ist dass Interesse. Diese Vergangenheit bleibt für immer und ewig in den Köpfen und schürt somit immer neuen Zulauf für Sympathisanten oder diejenigen die bedacht sind dass auch der Teil der Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. Die angegebenen Bücher sind für die Aufarbeitung der Geschichte zu empfehlen. Mit dem Autor des Buches Himmler und die Wewelsburg, hatte ich schriftlichen Kontakt um herauszufinden ob gewisse Symbole von den Nationalsozialisten erfunden wurden. 

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Die »deutsche Schuld« – eine historische Hypothek, die auch noch künftigen Generationen aufgebürdet wird? Unter den vielen Büchern, die sich mit dem Thema »Kollektivschuld« auseinandersetzen, sticht eines hervor: Die faktenreiche Recherche von Professor Konrad Löw. In seinem umfassenden Werk Deutsche Schuld 1933 – 1945? lässt er bisher ignorierte Zeitzeugen zu Wort kommen. Quelle

 

Sie geben Antworten, die vielerorts nicht gern gehört werden
Eine bizarre Szene in einer weitgehend zerbombten deutschen Stadt im Jahr 1945: Fassungslos steht ein etwa zwölfjähriger Junge vor einem Plakat, das Leichenberge aus Konzentrationslagern zeigt. Darüber steht anklagend: »Diese Schandtaten – Eure Schuld!«. Der Jugendliche wird am Abend seine Mutter fragen, welche Schuld er denn auf sich geladen habe. Und er wird erfahren, dass er noch ein Säugling war, als jener, der für diese Schandtaten verantwortlich ist, an die Macht kam. Gleich auf den ersten Seiten seines Buches Deutsche Schuld 1933 – 1945? erwähnt der Jurist und Politologe Professor Konrad Löw diese scheinbare Marginalie aus dem Nachkriegsdeutschland. Er erwähnt sie, weil der Vorgang unmittelbar zur zentralen Frage führt: »Diese Schandtaten – Eure Schuld! Wer ist der Adressat dieser Anklage? Alle Deutschen? Auch der Knabe? Auch die Kinder und die noch nicht Geborenen eingeschlossen? Auch die Gegner Hitlers? Auch die von Hitler verfolgten Nichtjuden…?«, bringt Löw das Thema seines fast 450 Seiten umfassenden Werkes auf den Punkt. Der Autor beantwortet diese Fragen nicht allein, sondern er lässt Zeitzeugen zu Wort kommen – jüdische und nichtjüdische, deutsche und ausländische. Sie alle haben sich sehr differenziert mit der immer wieder diskutierten »Kollektivschuld« der Deutschen auseinandergesetzt. Doch die Antworten, die sie gaben, wurden weitgehend ignoriert. Sie passten nicht in den Mainstream. Konrad Löw hat diese verschwiegenen Antworten zusammengetragen, mit wissenschaftlicher Akkuratesse dokumentiert und thematisch strukturiert. Aus seiner persönlichen Einschätzung macht Löw keinen Hehl. Niemand bestreite die furchtbaren Verbrechen des Nationalsozialismus. Und unbestritten sei auch, dass Hunderttausende von Deutschen an diesen Verbrechen beteiligt waren und schwerste Schuld auf sich geladen haben. »Aber genügt dieser Sachverhalt, um alle Glieder dieses Volkes …. rechtmäßig zu stigmatisieren, mit dem Vorwurf der Komplizenschaft an dem entsetzlichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte zu entehren?«, fragt der Autor. Außer Frage stehe, dass zahlreiche Deutsche den Verfolgten vielfältig geholfen hätten. Nicht von ungefähr sei 2008 in Berlin die Gedenkstätte »Stille Helden« eröffnet worden, die das Schicksal von Judenhelfern dokumentiere. Auf der anderen Seite standen die Hunderttausende, die schwerste Schuld auf sich geladen haben. Und der große Rest? Wird, wer zuschaut, automatisch zum Schuldigen? Löw gibt eine juristisch und ethisch fundierte Antwort: Ja, unterlassene Hilfe könne eine Schuld begründen. Allerdings nur, wenn diese Hilfe erstens möglich und zweitens zumutbar gewesen wäre. »Die Voraussetzungen für eine Pflicht zum Handeln müssen aber in jedem Einzelfall nachgewiesen werden… Wer aus ›Zuschauern‹ ohne Weiteres ›Schuldige‹ macht und von ›Zuschauerstaaten‹ spricht, klagt letztlich alle Welt an«, schreibt Konrad Löw. Nicht nur das. Mit einer entsprechenden Argumentation könnten alle Menschen im Handumdrehen zu potenziellen Mördern gemacht werden. Wenn alle Täter Menschen sind – sind dann alle Menschen potenzielle Täter? Der US-amerikanische Soziologe Daniel Jonah Goldhagen, Autor des Buches Hitlers willige Vollstrecker, argumentiert in dieser Weise, wenn er schreibt: »Wie unsere Untersuchungen ergeben haben, können, ja müssen die Schlussfolgerungen aus dem Handeln der Polizeibataillone und ihrer Angehörigen auf das deutsche Volk insgesamt übertragen werden. Was diese ganz gewöhnlichen Deutschen taten, war auch von anderen ganz gewöhnlichen Deutschen zu erwarten«. Konrad Löw stellt dem ein Zitat des US-amerikanischen Holocaustexperten Raul Hilberg entgegen, der feststellte: »Nicht alle Vollstrecker waren Deutsche, nicht alle Opfer waren Juden«. Vorworte und Nachworte von Büchern werden häufig überblättert. Im Fall des vorliegenden Werkes empfehlen wir diese Lektüre aber ausdrücklich. Das Vorwort verfasste der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD). Er schreibt: »Es gab … viel Zivilcourage auch während der Nazi-Jahre in Deutschland. Wir sollten diese nicht aus missverstandener ›politischer Korrektheit‹ verdrängen. Professor Löw verschiebt mit seinem Buch unseren Blickwinkel wieder ein wenig in Richtung der wahren Helden unserer Geschichte in diesen dunkelsten Jahren Deutschlands.« Das Nachwort verfasste Alfred Grosser, deutsch-französischer Publizist jüdischer Herkunft. Darin heißt es: »Der Finger von außen zeigt noch immer auf die Deutschen schlechthin. Und innen sprechen auch noch allzu viele Deutsche, als hätten sie eine kollektive Schuld mitzutragen, so dass alles, was sich der Verallgemeinerung widersetzt, als störend empfunden wird«.

Wenn man vom 2 Weltkrieg hört oder liesst, ist nur immer ein Mittelpunkt zu entnehmen die 6 Millionen. Auch die Primarklassen lassen keinen Zweifel offen. Es gab nur eine Art von Opfer die 6 Millionen. Auch gab es nur einen Feind, die Deutschen als Verallgemeinerung. Die Schulunterlagen informieren noch heute absolut einseitig und lassen ein falsches Bild erscheinen. Die heute lebenden, damals verfolgenden lassen auch keinen Zweifel offen, es gab nur ein Opfer. Ich empfehle allen die, die Geschichte hinterfragen das Buch zu lesen „Antisemitismus als Politische Waffe“  Quelle   

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Das Schreibset wurde an einen Privatmann von der Westküste verkauft. Es verfehlte bei der Auktion den Mindestpreis.Quelle

Ein Schreibset von Adolf Hitler ist in den USA für 423.000 Dollar (rund 316.000 Euro) unter den Hammer gekommen. Das Set aus Kupfer mit Tintenfässchen und der Gravur „A H“ sowie einem Adler samt Hakenkreuz war auf mindestens eine halbe Million Dollar geschätzt worden, verfehlte jedoch im Bieterverfahren den Mindestpreis. Das teilte das Auktionshaus Alexander Autographs in Stamford im Staat Connecticut am Donnerstag mit. Stattdessen sei es anschließend an den Meistbietenden, einen Privatmann von der Westküste, verkauft worden. Das nach Angaben des Auktionshauses von Hitler selbst entworfene Schreibset kam bei der Unterzeichnung des Münchner Abkommens von 1938 zwischen dem NS-Regime, Großbritannien, Frankreich und Italien zum Einsatz. Es besiegelte die Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei und dessen Eingliederung ins Deutsche Reich. Knapp ein Jahr später begann der Zweite Weltkrieg.

 Ist der Käufer nun ein Nazi? Oder ein Rassist? Auch mit solchen Berichten, bleibt die Geschichte am Leben. 

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Ein Vorarlberger hatte Hitler-Schnaps und -Wein angeboten. Der Staatsanwalt konnte ihm keine Betätigung im nationalsozialistischen Sinn nachweisen.Quelle

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat das Verfahren gegen einen Vorarlberger Verkäufer von Hitler-Schnaps und -Wein eingestellt. Es sei nicht nachweisbar, dass der Beschuldigte sich im nationalsozialistischen Sinne betätigt habe, erklärte Staatsanwaltschaftssprecher Heinz Rusch am Donnerstag. Der Mann habe entsprechende Produkte im Internet entdeckt und lediglich geglaubt, eine gute Geschäftsidee gefunden zu haben, so Rusch. Ein nationalsozialistischer Hintergrund habe nicht bestanden. Dennoch kritisiert der Grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser die Einstellung des Verfahrens. Er kündigte eine Anfrage an Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) an. Es gebe viele Indizien, dass der Mann sich sehr wohl im nationalsozialistischen Sinne betätigt habe, erklärte Walser in einer Aussendung. Der Mann habe offen die Hakenkreuzfahne verwendet und auf seine Kontakte „zum stramm rechten Kopp-Verlag“ verwiesen. „Was braucht es denn noch, um in Österreich wegen Wiederbetätigung angeklagt zu werden?“, fragte der Abgeordnete. Walser selbst sah durch den Verkauf von Hitler-Schnaps und -Wein möglicherweise zumindest zwei Verwaltungsstrafbestände erfüllt. Dabei bezog er sich auf die Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut und auf das Abzeichengesetz. Der Vorarlberger hatte Spirituosen mit Etiketten angeboten, auf denen Bilder Adolf Hitlers und Hakenkreuze abgebildet waren. Beworben hatte der Mann seine Ware als „Nostalgische Flaschen von ehemals geschichtlichen Größen“. Der Verkauf von Hitler-Schnaps und -Wein durch einen Vorarlberger war im vergangenen Dezember von den Grünen publik gemacht worden. Er habe den Verkauf der Flaschen mit Hitler-Etiketten gleich zu Beginn der Ermittlungen eingestellt, hieß es bei der Staatsanwaltschaft

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Der Verkaufspreis des Gemäldes „Nächtliche See“ lag 7000 Euro über dem Schätzpreis. Der Besitzer des Auktionshauses sieht den Diktator als „Künstler“Quelle

Ein von Adolf Hitler gemaltes Bild ist am Sonntag im Internet für 32.000 Euro versteigert worden. Wie das slowakische Auktionshaus Darte mitteilte, lag das Anfangsgebot für das Gemälde aus dem Jahr 1913 mit dem Titel „Nächtliche See“ bei 10.000 Euro. Ein Experte habe seinen Wert auf 25.000 Euro geschätzt. Das 60 mal 48 Zentimeter große Bild zeigt einen Vollmond über einem glitzernden Meeresspiegel. Die Versteigerung war nur für ausgewählte Interessenten zugänglich. Dem Darte-Besitzer Jaroslav Krajnak zufolge stammt das Bild aus dem Besitz der Familie eines slowakischen Malers. Dieser habe den jungen Hitler möglicherweise persönlich gekannt, als der spätere NS-Diktator versuchte, sich als Maler in Wien zu etablieren. Er sehe „Hitler als Künstler“, sagte Krajnak. Im vergangenen Jahr hatte das Auktionshaus nach eigenen Angaben schon einmal ein Bild Hitlers aus der Sammlung derselben Familie versteigert und einen Preis von 10.200 Euro erzielt. 

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 Geld ist Geld. Geld stinkt nicht. Geld hat keine Moral. Geld ist unschuldig. Geld ist Neutral. Geld ist unbestechlich. Geld hat viele Freunde. Macht ist Geld und Geld ist Macht. Geld ist nicht schmutzig. Jeder braucht Geld. Alle sind mit Geld auf die eine oder andere art käuflich.  Geld kennt keine Grenzen. Geld regiert die Welt

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Der Verleger McGee will Auszüge aus dem Buch doch nicht in seiner Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ veröffentlichen. So lange der Rechtsstreit mit dem Freistaat Bayern läuft, sollen die Passagen unleserlich bleiben.Quelle


Hamburg/München – Kein „Kampf“ an deutschen Kiosken: Der Brite Peter McGee will nun vorerst auf die Veröffentlichung von Passagen aus Hitlers Machwerk verzichten. „Wir müssen sicherstellen, dass wir unsere Hauptveröffentlichung “Zeitungszeugen“ nicht in Gefahr bringen“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. „So lange das juristische Verfahren läuft, werden wir nur eine Version auf den Markt bringen, in der die Zitate nicht lesbar sind.“ An diesem Donnerstag wollte McGee Auszüge aus „Mein Kampf“ in einer Extra-Broschüre seiner Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ veröffentlichen. Nachdem das bayerische Finanzministerium, das die Urheberrechte an dem Buch hält, juristische Schritte eingeleitet hat, ist ihm das Risiko aber zu groß. Die Passagen sollen nun unleserlich erscheinen – nicht geschwärzt, aber mit einer Art Nebel überzogen. McGee will damit verhindern, dass der Freistaat Bayern die Exemplare am Kiosk beschlagnahmt. Zu der neuen Ankündigung des Verlags äußerte sich das Ministerium am Mittwoch zunächst nicht. Es werde jetzt Gespräche mit den Anwälten geben, sagte ein Sprecher nur. Nach Ansicht von Verleger McGee wäre es allerdings wichtig, Hitlers Pamphlet auch in Deutschland lesen zu können. „Es ist längst überfällig, dass eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit bekommt, sich mit dem Originaltext auseinanderzusetzen“, hatte McGee dem SPIEGEL vergangene Woche gesagt Gegen die Pläne des Verlags hatte es auch von anderen Seiten Protest gegeben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, befürchtet reine Profitgier als Motivation für das Projekt.

 Wie bereits gesagt, bis 2015 dann verliert Bayern die Rechte an „Mein Kampf“

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Polen: Zwei Deutsche sollen drei Kisten mit wichtigen SS-Unterlagen zur Geschichte des KZ Auschwitz entwendet haben. Quelle

Zwei Deutsche sollen gemeinsam mit einem Polen wichtige SS-Dokumente zur Geschichte des ehemaligen NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau aus Polen entwendet haben. Nach entsprechenden Berichten der Lokalzeitung „Nowiny Jeleniogorskie“ und des Rundfunksenders Jedynka erstattete die Gedenkstätte des früheren KZ am Montag Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Der Name des Polen wurde mit Mieczyslaw Bojko angegeben, von den Deutschen hieß es lediglich, sie seien aus dem Schwarzwald angereist. Die entwendeten Unterlagen befanden sich den Berichten zufolge in der Nähe des Dorfes Przelecz Kowarska in Niederschlesien. Die Deutschen seien mit detaillierten Karten über einen verschütteten Graben angereist und hätten die drei Kisten mit Unterlagen mit Hilfe von Schaufelladern ausgegraben. Der Sprecher des Auschwitz-Museums, Pawel Sawicki, sagte, die Staatsanwaltschaft solle einem „möglichen Verbrechen“ nachgehen. Das Museum schaltete auch das Institut für Nationale Erinnerung (IPN) ein, das für die Verfolgung von Nazi-Verbrechen zuständig ist. In den Unterlagen sollen sich Angaben über das Personal befinden, das im Vernichtungslager Auschwitz arbeitete. Die Nazis zerstörten am Ende des Zweiten Weltkriegs rund 90 Prozent der Archive des Lagers. Insbesondere fehlen die meisten Dokumente über die rund 8.000 SS-Leute, die in dem KZ arbeiteten. Laut Sawicki bestand die Verpflichtung, solche Unterlagen an die polnischen Behörden zu übergeben. In Auschwitz-Birkenau wurden zwischen 1940 und 1945 rund 1,1 Millionen Menschen umgebracht, die große Mehrheit von ihnen waren Juden. Zu den Opfern zählten auch nicht-jüdische Polen, Roma und sowjetische Kriegsgefangene.

 Was für eine Katastrophe. Die Geschichte könnte so vergessen gehen

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