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Archiv für die Kategorie ‘Geschichte’


Neulich las ich eine Literaturkritik über den neuen Roman des recht bekannten Autors Christian Kracht. Ich bin kein Fan. Aber als ich in der Kritik las, er sei nicht nur recht bekannt, sondern auch rechtsradikal, spürte ich in mir eine Welle der Solidarität. Zum Beweis für die Rechtsradikalität wurden lang und breit Äußerungen von jemandem angeführt, mit dem Kracht korrespondiert. Nach dieser Definition wäre Gandhi ein Nazi gewesen. Er hat Briefe an Hitler geschrieben. Quelle

 Daraufhin kam mir der Gedanke, dass man jeder in Deutschland lebenden Person nachweisen kann, er oder sie sei ein Nazi-Sympathisant, vorausgesetzt, man verfügt über ein gewisses Maß an argumentativer Entschlossenheit. Ich fragte einen Kollegen: »Welcher Deutsche ist völlig unverdächtig, Nazi zu sein?« Er sagte: »Richard von Weizsäcker.« Nun, Weizsäckers Vater war ein SS-Führer, er selber war Fähnleinführer, und er hat in seiner berühmten Rede zum 8. Mai gesagt: »Vor allem verpflichte ich die Führung der Nation zur peinlichen Einhaltung der Rassegesetze.« Das war zwar ein Zitat, welches Weizsäcker Hitlers Testament entnommen hat, und ist ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, aber diese Methode scheint ja erlaubt zu sein.
Der Kollege überlegte erneut und sagte: »Alice Schwarzer.« Nun, Alice Schwarzer vertritt beinhart das Führerprinzip: »Ich bin, mit Verlaub, nicht abzusetzen.« Sie befürwortet Gewalt: »Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr.« Außenpolitisch liegt sie voll auf Hitler-Kurs: »Wir wollen die Hälfte der Welt.« Der dritte Vorschlag lautete: »Roberto Blanco.« Dies schien die erste echte Herausforderung zu sein. Der Sänger Roberto Blanco ist nicht nur dunkelhäutig und hat einen Migrationshintergrund, er versucht auch, jede politische Äußerung zu vermeiden. Politik ist für einen Schlagersänger geschäftsschädigend. Aber als ich dann recherchierte, bin ich in ein rechtes Wespennest getreten. Roberto Blanco lässt Verständnis für Thilo Sarrazin erkennen, über dessen Buch äußerte er: »Es ist manchmal schwer, die Wahrheit zu sagen« (Quelle: Ruhr-Nachrichten, September 2010). Er gesteht den Migranten nicht zu, ihre eigene Kultur zu pflegen: »Alle, die nach Deutschland kommen, müssen … das Land und seine Kultur so respektieren, wie es ist« (Main-Post, Juli 2011). Den Rassismus in Deutschland leugnet er einfach: »Erlebt habe ich Rassismus noch nie. Meine Hautfarbe hat mir sehr geholfen« (Die Welt, 2006). Seine Hochzeit hat er am 29. April gefeiert, am gleichen Tag wie Adolf Hitler und Eva Braun. Zufall? An Zufall kann nur glauben, wer den Refrain des Roberto-Blanco-Hits Ein himmelblaues Motorrad nicht kennt: »Ich kaufe mir ein himmelblaues Motorrad und suche mir dazu die rechte Braut.« Auffällig sind auch die wiederholten Bekenntnisse zu München, der sogenannten »Hauptstadt der Bewegung«. Blanco wurde von Rudi Carrell folgendes Zitat zugeschrieben: »In München möchte jede vierte Frau mit mir schlafen. Die anderen drei haben es schon getan.« Er ist bei einem Heavy-Metal-Festival aufgetreten, in Wacken. Am selben Ort trat – zufällig? – auch die Band Varg auf, die einige Musikkritiker für rechtsextrem halten. Blancos bezeichnender Kommentar, auf news.de: »Ich habe viel Spaß gehabt.« Roberto Blanco ist der Christian Kracht der Musik. Ich biete an, für einen angemessenen Ehrensold jeder beliebigen Person rechtsradikale Tendenzen nachzuweisen, zum Beispiel einem Chef, den man hasst, oder einem Ex-Liebhaber. Ich nehme alle, auch Margot Käßmann, Jogi Löw oder Michel Friedman.

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Davos war vor und während des Krieges eine regelrechte Nazi-Zitadelle. Warum liess man die Hitleranhänger in Davos gewähren, und wie gross war damals ihr Einfluss? Kathrin Winzenried und der Historiker Jakob Tanner setzen sich mit den Umtrieben deutscher Nazis und ihrer Sympathisanten in der Schweiz auseinander.Quelle

Alljährlich kamen in den 1930er-Jahren gegen 10’000 deutsche Gäste nach Davos, in den schon damals berühmten Schweizer Höhenkurort. Einer von ihnen war Wilhelm Gustloff, Landesgruppenleiter der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei NSDAP in der Schweiz. Er wurde am 4. Februar 1936 in Davos ermordet. In den Filmen erinnern sich Zeitzeugen, wie deutschfreundlich damals und während des Krieges die Stimmung in Davos war und wie sie den Einfluss der Nazis erlebten.

Buch Tipp:

 

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Merkel bittet nach Neo -Morden um Verzeihung
Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel hat die Opfer einer Mordserie von Neo gewürdigt. Bei dem zentralen Gedenken in Berlin bat sie die Angehörigen für falsche Verdächtigungen um Entschuldigung. Merkel hatte zu Beginn ihrer Ansprache die Namen der Getöteten verlesen. Quelle

Nimmand entschuldigte sich für Dresten?

Deutschland hat der Opfer einer Mordserie von Neo gedacht. Bei einer eindrucksvollen Feier in Berlin bat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Angehörigen um Entschuldigung, dass sie zeitweise unter Verdacht geraten waren.

Es ist unakzeptabel  das sich eine Bundeskanzlerin im Namen des ganzen Deutschen Volkes für so was entschuldigt. Welsche Land entschuldigt sich für die viele Migranten Gewalt an Deutschen? Wer Gedenkt ihnen?  Eines ist  gewiss, solche Ansprachen bringen kaum etwa ausser der Ablehnung auf Ausländer.

Bruderschaft 1291

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Erneut sorgt eine US-Armeeeinheit in Afghanistan für Aufregung. Sie liess sich vor einer Fahne mit einem Symbol fotografieren, das grosse Ähnlichkeit hat mit jenem der Nazi-SS.Quelle

 

Scharfschützen der US-Marineinfanterie in Afghanistan haben vor einer Fahne mit einem historisch höchst problematischen Symbol posiert. Das bestätigte ein Sprecher der US-Einheit, Oberstleutnant Stewart Upton, am Donnerstag in San Diego. Es hat grosse Ähnlichkeit mit den Runen der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS). Die Nazi-Eliteeinheit hatte im Zweiten Weltkrieg unzählige Kriegsverbrechen begangen. Das Marinekorps habe sich mit dem Problem befasst, sagte Upton weiter. Die Soldaten, die auf dem im Internet zirkulierenden Foto zu sehen seien, gehörten nicht mehr der Einheit an. Das Foto sei im September 2010 in der afghanischen Provinz Sangin gemacht worden. Die Stiftung für Religionsfreiheit im Militär reagierte empört. Ihr Vorsitzender Mikey Weinstein forderte in einem Brief an Verteidigungsminister Leon Panetta eine Bestrafung der Beteiligten.

 

Der Aufruhr zwang das Marinekorps zu weiterer Schadensbegrenzung. Die Verwendung des Symbols sei «nicht akzeptabel», hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Soldaten würden aber nicht bestraft, weil es sich laut einer Untersuchung um einen «naiven Fehler» gehandelt habe. Das SS-Symbol stehe für «Scout Snipers», eine Scharfschützeneinheit des Marinekorps, sagte eine Sprecherin der Elitetruppe gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass das Verhalten von Marineinfanteristen in Afghanistan für Aufregung sorgt. Im Januar war im Internet ein Video aufgetaucht. Es zeigt vier US-Soldaten, die auf die Leichen von toten Taliban-Kämpfern urinieren. Der Vorfall weckte Erinnerungen an den Folterskandal im Gefängnis Abu Ghraib im Irak. Das Verteidigungsministerium in Washington kündigte eine Untersuchung an. Auch der aktuelle Fall könnte noch nicht ausgestanden sein. Er kaufe den Marines die Erklärung nicht ab, dass es sich um einen «unschuldigen Fehler» handle, sagte Marvin Hier vom Simon Wiesenthal Center in Los Angeles gegenüber AP. Das amerikanische Volk habe ein Recht darauf zu erfahren, was geschehen sei. In jedem Buch über die Nazi-Zeit finde man das gefürchtete SS-Symbol. 200 000 Amerikaner seien gestorben, um die Welt davon zu befreien, seine Verwendung neben der US-Flagge sei «absolut jenseitig», sagte Hier. Tasächlich finden sich im Internet diverse weitere Beispiele für die Verwendung von SS-Runen durch die Scout Snipers (Motto: «One Shot One Kill»). Auch Totenschädel scheinen bei der Scharfschützen-Truppe beliebt zu sein, was die Sache keineswegs besser macht, denn diese waren auch für die Nazi-SS ein wichtiges Symbol. Man wolle nun mit dem Foto aus Afghanistan Aufklärung darüber betreiben, welche Symbole zulässig seien und welche nicht, hiess es von Seiten des Marinekorps.

 Verwunderlich wie noch heute solche Symbole Angst und Schrecken verbreiten können. Nach so vielen Jahrzehnten bleibt die Geschichte mit solchen Schlagzeilen am Leben. Ob nun Positiv oder Negativ ist eine Ansichtsache,  je grösser die Opposition um so grösser ist dass Interesse. Diese Vergangenheit bleibt für immer und ewig in den Köpfen und schürt somit immer neuen Zulauf für Sympathisanten oder diejenigen die bedacht sind dass auch der Teil der Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. Die angegebenen Bücher sind für die Aufarbeitung der Geschichte zu empfehlen. Mit dem Autor des Buches Himmler und die Wewelsburg, hatte ich schriftlichen Kontakt um herauszufinden ob gewisse Symbole von den Nationalsozialisten erfunden wurden. 

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Also zeige uns und der Welt, Deine Kommunikations- Bereitschaft und trete mit uns in die Arena der Politik,
Geschichte und den vergessenen Welten.

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Iron Sky


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Das Schreibset wurde an einen Privatmann von der Westküste verkauft. Es verfehlte bei der Auktion den Mindestpreis.Quelle

Ein Schreibset von Adolf Hitler ist in den USA für 423.000 Dollar (rund 316.000 Euro) unter den Hammer gekommen. Das Set aus Kupfer mit Tintenfässchen und der Gravur „A H“ sowie einem Adler samt Hakenkreuz war auf mindestens eine halbe Million Dollar geschätzt worden, verfehlte jedoch im Bieterverfahren den Mindestpreis. Das teilte das Auktionshaus Alexander Autographs in Stamford im Staat Connecticut am Donnerstag mit. Stattdessen sei es anschließend an den Meistbietenden, einen Privatmann von der Westküste, verkauft worden. Das nach Angaben des Auktionshauses von Hitler selbst entworfene Schreibset kam bei der Unterzeichnung des Münchner Abkommens von 1938 zwischen dem NS-Regime, Großbritannien, Frankreich und Italien zum Einsatz. Es besiegelte die Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei und dessen Eingliederung ins Deutsche Reich. Knapp ein Jahr später begann der Zweite Weltkrieg.

 Ist der Käufer nun ein Nazi? Oder ein Rassist? Auch mit solchen Berichten, bleibt die Geschichte am Leben. 

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Ein Vorarlberger hatte Hitler-Schnaps und -Wein angeboten. Der Staatsanwalt konnte ihm keine Betätigung im nationalsozialistischen Sinn nachweisen.Quelle

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat das Verfahren gegen einen Vorarlberger Verkäufer von Hitler-Schnaps und -Wein eingestellt. Es sei nicht nachweisbar, dass der Beschuldigte sich im nationalsozialistischen Sinne betätigt habe, erklärte Staatsanwaltschaftssprecher Heinz Rusch am Donnerstag. Der Mann habe entsprechende Produkte im Internet entdeckt und lediglich geglaubt, eine gute Geschäftsidee gefunden zu haben, so Rusch. Ein nationalsozialistischer Hintergrund habe nicht bestanden. Dennoch kritisiert der Grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser die Einstellung des Verfahrens. Er kündigte eine Anfrage an Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) an. Es gebe viele Indizien, dass der Mann sich sehr wohl im nationalsozialistischen Sinne betätigt habe, erklärte Walser in einer Aussendung. Der Mann habe offen die Hakenkreuzfahne verwendet und auf seine Kontakte „zum stramm rechten Kopp-Verlag“ verwiesen. „Was braucht es denn noch, um in Österreich wegen Wiederbetätigung angeklagt zu werden?“, fragte der Abgeordnete. Walser selbst sah durch den Verkauf von Hitler-Schnaps und -Wein möglicherweise zumindest zwei Verwaltungsstrafbestände erfüllt. Dabei bezog er sich auf die Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut und auf das Abzeichengesetz. Der Vorarlberger hatte Spirituosen mit Etiketten angeboten, auf denen Bilder Adolf Hitlers und Hakenkreuze abgebildet waren. Beworben hatte der Mann seine Ware als „Nostalgische Flaschen von ehemals geschichtlichen Größen“. Der Verkauf von Hitler-Schnaps und -Wein durch einen Vorarlberger war im vergangenen Dezember von den Grünen publik gemacht worden. Er habe den Verkauf der Flaschen mit Hitler-Etiketten gleich zu Beginn der Ermittlungen eingestellt, hieß es bei der Staatsanwaltschaft

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Bundeshaus


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