Der Verfechter eines Kalifats darf im Afro-Asiatischen Institut keine Freitagspredigt mehr halten. Auch die geplante Kalifatskonferenz in Vösendorf steht vor dem Aus. Quelle 
Die Erzdiözese muss sich Klarheit über die Situation verschaffen, auch wenn die staatlichen Behörden bisher keinen Anstoß an Imam Assem genommen haben und dieser nicht als Hassprediger gilt.“ So begründet Kardinal Christoph Schönborn in einer Aussendung, warum Shaker Assem künftig keine Freitagspredigten mehr im Afro-Asiatischen Institut (AAI) in Wien – einer kirchlichen Stiftung – leiten darf. Assem ist Sprecher der panislamischen „Hizb ut-Tahrir“ (Partei der Befreiung), die für die Kalifats-Wiedereinführung in der islamischen Welt eintritt, die Todesstrafe bei Ehebruch für gerechtfertigt hält und die Israels Existenzrecht bestreitet. Schönborn reagiert damit auf einen Bericht der „Presse”, der für heftige Kritik auslöste. Für die Freitagspredigt werden künftig Prediger der Islamischen Glaubensgemeinschaft und von anderen Instituten sorgen.
Zuletzt trat Assem als Organisator einer Kalifatskonferenz in Erscheinung, die für 10. März in Vösendorf angesetzt war. Auch diese Veranstaltung dürfte vor dem Aus stehen. Wie der ORF Niederösterreich berichtet, hat die Bezirkshauptmannschaft Mödling die Halle, in der die Konferenz stattfinden soll, wegen zwei fehlender Bewilligungen geschlossen. Eine endgültige Entscheidung wird für kommende Woche erwartet.
Den bei uns, herrscht ja Meinungsfreiheit.


nur noch knapp 20 Prozent der Kinder Deutsch oder Französisch als Muttersprache. Neu ist aber, dass eine Klasse einzig aus Migrantenkindern besteht: Die 7B aus dem Oberstufenzentrum Mett-Bözingen ist die erste in Biel. Ob solche Klassen in Zukunft zur Norm werden, wisse man schlicht nicht, sagt Peter Walther, Städtischer Schul- und Sportleiter. Sicherlich werde das nicht auf allen Stufen vorkommen, betroffen seien in erster Linie Realklassen. «In der Sek wird es das so nie geben.» Die Ursachen für diese Entwicklung sieht er in der Geographie der Stadt: Verschiedene Faktoren, wie billige Mieten, würden in einigen Quartieren zu einer Konzentration von benachteiligten Familien führen. Dort leben folglich überdurchschnittlich viele Ausländer. Die Stadt versuche aber mit Nachdruck, dieser Entwicklung entgegen zu treten, sagt Walther. Neben der Quartierattraktivierung nennt er die Frühförderung: «Integrieren wir bereits die Jüngsten, haben wir die Probleme später nicht. Das ist langfristig am wichtigsten.» Das Konzept zur Frühförderung soll Anfangs 2012 vorgestellt werden. Die Gefahr einer Ghettoisierung sieht er trotzdem nicht. Da die schwachen Familien meist an den eher unattraktiven Hauptverkehrsstrassen wohnen und diese quartierübergreifen verlaufen, gebe es immer eine minimale Durchmischung mit Schweizern.





